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How to Create Effective Synergy Between SEA & SEO

Nutzen Sie SEA und SEO im Zusammenspiel, um Strategie, Sichtbarkeit, Traffic und Conversions über beide Kanäle effektiv zu steigern.

19 Jan. 20253 min. læsetidMartin Langborg HansenMartin Langborg Hansen

Suchmaschinenwerbung (SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind die treibenden Kräfte Ihrer digitalen Marketingstrategie. Doch allzu oft laufen diese Bereiche unabhängig voneinander – und so bleiben Wachstumspotenziale ungenutzt. Die Vorteile einer Synergie zwischen organischer und bezahlter Suche werden häufig übersehen. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie diese Chancen nutzen und SEA und SEO erfolgreich kombinieren.

SEA & SEO – Die Grundlagen

Kurz erklärt: SEA umfasst Ihre bezahlten Suchanzeigen, während SEO Ihre organische Sichtbarkeit über die Zeit aufbaut. Im folgenden Beispiel sehen Sie den Unterschied:

Dieses Beispiel zeigt eine Markensuche. Hier ist es Pflicht, ganz oben sowohl bei den bezahlten als auch bei den organischen Treffern zu erscheinen – es dient rein zur Illustration.

Die organischen Ergebnisse verursachen theoretisch keine Kosten. Wie hoch Google Ihre Seite platziert, hängt – vereinfacht gesagt – davon ab, wie relevant Ihre Seite für die Suchanfrage bewertet wird. Bis Google Ihrer Seite in den SERPs (Suchergebnisseiten) Priorität einräumt, kann es einige Zeit dauern.

SEA basiert auf bezahlten Anzeigen und ermöglicht es Ihnen, gezielt Traffic für ausgewählte Keywords zu generieren – und das sofort. Dazu nutzen Sie Google Ads und zahlen pro Klick auf Ihre Anzeige. Die Kosten pro Klick hängen von vielen Faktoren ab.

Warum ist Synergie zwischen SEO und SEA so wichtig?

Beide Kanäle funktionieren oft unter ganz anderen Bedingungen und werden mitunter von unterschiedlichen Spezialist:innen betreut. Dennoch ist der Einblick in beide Bereiche wertvoll.

Google bewertet beide Kanäle mit einem entscheidenden Parameter: Relevanz. Nur relevante Inhalte erzielen Top-Leistungen in SEO wie in SEA. Erkenntnisse aus beiden Disziplinen helfen, bezahlte und organische Suche besser zu optimieren.

SEA-Expert:innen sollten wissen, welche Landingpages und Begriffe organischen Traffic liefern, um die Relevanz von Anzeigen gezielt zu steigern. Umgekehrt liefern Google Ads Daten, etwa zu konvertierenden Keywords, die Sie im SEO nutzen können.

Sind Sie in beiden Bereichen präsent, erzielen Sie mehr Sichtbarkeit als nur in einem Kanal. Sie dominieren mit Ihrer Marke mehr Platz in den Resultaten – das erzeugt bei Nutzer:innen zusätzliches Vertrauen. Beispiel iPhone-Hülle:

Mehr zum Sichtbarkeitsaufbau erfahren Sie hier: So sichern Sie sich vier Plätze auf Seite 1 von Google

Google Ads Qualitätsfaktor

Fügen Sie Keywords zu Google Ads-Kampagnen hinzu, erhält jedes einen Qualitätsfaktor für die Relevanz Ihrer Anzeige. Dieser beeinflusst Ihren Klickpreis maßgeblich. Drei Faktoren zählen:

  • Erwartete Klickrate (CTR)
  • Erlebnis auf der Zielseite
  • Anzeigenrelevanz

Gerade die Zielseiten-Erfahrung verbindet SEO und SEA enorm. Wie im SEO wird Content, Text, Ladezeit u. a. bewertet. Mit guter SEO-Optimierung können Sie so die Anzeigenkosten senken.

Wie stark wirkt sich der Qualitätsfaktor wirklich auf den Preis aus?

Die folgende Illustration gibt die beste Orientierung zum möglichen Sparpotenzial:

Die grünen Werte zeigen die Einsparungen pro Klick, die schwarzen die prozentuale Preissteigerung. Ziel ist ein möglichst hoher Score – nach den Parametern CTR, Zielseite und Relevanz.

Lesen Sie diese Werte mit Vorsicht: Neuere Studienergebnisse können Sie HIER nachlesen.

Mehr zum Qualitätsfaktor verraten meine Kolleg:innen in diesen Guides:

Synergie-Lücken erkennen und optimieren – so geht’s

Sie wissen nun, warum SEA und SEO gemeinsam mehr bringen. Identifizieren Sie jetzt, wo Verbesserungspotenzial steckt. Google liefert Ihnen dazu schon alle nötigen Daten.

Exportieren Sie die Keyword-Daten aus Google Ads, um zu sehen, wo Sie organisch, bezahlt oder in beiden Kanälen sichtbar sind. Alles was Sie brauchen: Search Console mit Ihrem Ads-Konto verknüpfen – und dann so vorgehen:

1. Loggen Sie sich in Ihr Google Ads-Konto ein

2. Navigieren Sie zu Berichte > Vorgefertigte Berichte > Basis > Bezahlte & Organische Auswertung

3. Zeitraum auswählen und Excel herunterladen

4. Excel öffnen, Daten markieren und Pivot-Tabelle erstellen

  • Standard-Option mit OK bestätigen

5. Tabelle wie folgt befüllen:

6. Daraus ergibt sich folgende Übersicht:

Passen Sie die Darstellung wie gewünscht weiter an.

Nun sehen Sie auf Kampagnen-Ebene, wo Sie gleichzeitig organisch und bezahlt, nur bezahlt oder nur organisch sichtbar sind. Daraus leiten Sie ab, welche Keywords Sie stärker für die perfekte Synergie optimieren sollten.

Vielleicht denken Sie, für ein bereits stark organisch platziertes Keyword nicht mehr bieten zu müssen. Doch verzichten Sie auf Google Ads, verlieren Sie Sichtbarkeit – statt mehrere Platzierungen zu gewinnen. Eventuell können Sie für Top-Rankings das Gebot leicht senken, sodass beide Einträge (organisch + bezahlt) sichtbar bleiben – aber das bezahlte nicht zwingend ganz oben. Das hängt freilich vom Budget, vom Wettbewerb und Ihrer Marktsituation ab.

Fazit

Es gibt einfache Schritte, wie Sie bezahlte und organische Suche intelligent verzahnen. Starten Sie mit einer Keyword-Überschneidung, wenn Sie Potenziale erkennen, und bauen Sie die Synergie dann gezielt weiter aus. Im Ergebnis steigen Ihre CTR, sinken Klickpreise, Ihr SEO wird gestärkt und die Conversion-Rate verbessert sich.

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