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Amazon Anmeldung – Holen Sie sich Unterstützung für den Einstieg

Kurzanleitung für das Eröffnen eines Amazon Verkäuferkontos und den optimalen Einstieg ins Verkaufen auf Amazon.

09 Jan. 20254 min. læsetidAnders Stokholm JessenAnders Stokholm Jessen

Das Einrichten und Verwalten von Produkten auf Amazon kann zu Beginn komplex wirken. Bei WeMarket haben wir uns darauf spezialisiert, die „Amazon-Formel“ zu entschlüsseln, um den Verkaufserfolg auf Amazon zu ermöglichen. Wir erweitern konsequent unser Know-how rund um Amazon und investieren jede Woche Zeit, um immer über die neuesten Änderungen und Prozesse informiert zu bleiben.

Amazon funktioniert am besten, wenn Sie die Regeln und Richtlinien befolgen – andernfalls droht die Sperrung Ihrer Produkte. Das kann teuer werden, wenn Sie nicht regelkonform sind.

Daher sind viele Aspekte beim Produktverkauf über Amazon zu beachten. Ein kurzer Überblick:

Ist Amazon das Richtige für Sie?

Überlegen Sie zuerst, ob Amazon zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Verkaufen auf Amazon verlangt Einblick und Geduld: Sie müssen sich mit den Regeln vertraut machen und etwas Zeit mitbringen – schnelle Verkäufe sind selten. Als neuer Anbieter vergehen oft Monate bis zu den ersten Verkäufen. Weitere Überlegungen:

  • Support. Beispielsweise beim Verkauf über Amazon UK erfolgt der Support auf Englisch und nur schriftlich. Telefonische Unterstützung gibt es nicht; Support-Fälle werden online eingereicht. Vereinzelt ruft Amazon Sie zurück, das liegt aber in deren Ermessen. Die Antworten kommen oft schnell, bleiben aber vage. Gute Erklärvideos finden Sie bei Bedarf auf YouTube oder in den Hilfebereichen.
  • Zeit. Planen Sie viel Zeit für Amazon-bezogene Aufgaben ein. Selbst bei Auslagerung bleiben viele Aufgaben bei Ihnen – Recherchen und Einarbeitung in die Plattform sind notwendig.
  • Neue Routinen und Aufgaben. Sie müssen sich auf die Arbeit nach Amazons Vorgaben einstellen. Amazon fokussiert auf die Zufriedenheit der Käufer – daher gibt es hohe Anforderungen an Sie als Verkäufer. Die Käuferzufriedenheit steht vor den Verkäuferinteressen.

Wie sollten Sie auf Amazon verkaufen?

Es gibt drei Möglichkeiten:

  • Merchant Fulfilled: Sie verkaufen und versenden selbst über Seller Central. Sie verantworten Kundenservice, Retouren, Bestellungen usw. Für alle offen.
  • Fulfilled by Amazon – FBA: Amazon lagert und versendet für Sie, inkl. Service und Retouren. Für alle offen.
  • Vendor Central: Amazon betreut Ihren B2B- oder Großhandel über Vendor Central. Die Einladung ist meist Markeninhabern vorbehalten.

Jede Option hat Vor- und Nachteile. Beispielsweise müssen Sie bei FBA die Ware vorschriftsmäßig ans Amazon-Lager senden. Amazon kümmert sich dann um Verkauf, Versand und Lieferung, sodass Sie sich auf Ihr Geschäft konzentrieren können.

Lassen Sie sich gern von WeMarket beraten, was am besten zu Ihrem Geschäft passt.

Auf welchen Amazon-Plattformen verkaufen?

In Europa gibt es Marktplätze in UK, Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland. Amazon ist außerdem in Japan und den USA aktiv. Für Verkäufe auf mehreren Märkten brauchen Sie Übersetzungen für die jeweiligen Sprachen. Titel und Beschreibungen sind steten Optimierungen unterworfen, was die Übersetzungskoordination mit jedem zusätzlichen Land erschwert. Die Nutzeroberfläche ist überall ähnlich, Ihre Produkte müssen aber pro Land einzeln angelegt und gepflegt werden. Übergreifende Updates für generische Daten sind möglich.

Wie unterscheidet sich Amazon von anderen Plattformen?

Der Unterschied liegt oft in der Strategie: eBay bietet nahezu alles günstig an und eignet sich gut für Gebrauchtwaren, regelt aber Rückgaben weniger konsequent. Amazon hat höhere Gebühren, aber bietet dafür mehr Sicherheit und Kontrolle beim Verkauf. Für manche Verkäufer ist es eine reine Geschmackssache. Testen Sie daher verschiedene Plattformen oder vergleichen Sie Verkäufe auf Amazon und im eigenen Shop.

Welche Produkte verkaufen sich am besten?

Die Konkurrenz ist enorm. Je generischer ein Produkt, desto schwieriger ist es – wie bei Google – gefunden zu werden. Nischenprodukte lassen sich oft leichter vermarkten, da sich Titel und Beschreibungen individueller gestalten lassen und weniger Konkurrenz vorhanden ist. Dennoch sind Erfolge auch mit Mainstream-Produkten möglich – der Aufwand ist allerdings größer. Wer z.B. Kleidung unter eigenem Label verkauft, kann sich besser positionieren und abheben.

Was kostet Amazon?

Es gibt hier keine klare Antwort. Amazon beteiligt sich am Erlös – so viel, wie sie bekommen können. Beispiele der Gebührenstruktur finden Sie hier. Eine Gesamtkalkulation aller Kosten ist meist nicht leicht zu erstellen.

Wie viel können Sie auf Amazon verdienen?

Ihr Verdienst hängt von vielen Faktoren ab. Verkaufen Sie über FBA, hängt Ihr Gewinn maßgeblich davon ab, wie Sie mit Amazon verhandeln. Amazon will immer möglichst viel behalten, Ihr Ziel ist, möglichst viel für sich zu sichern.

Bereit für den Start – was tun?

Eröffnen Sie Ihr Verkäuferkonto über Seller Central. Sie benötigen u.a. Firmennamen und Registernummer. Zudem ist eine Verifizierung notwendig, wofür Sie eine Ausweiskopie und einen Adressnachweis für die Firma hochladen müssen.

Produktlistings auf Amazon

Im nächsten Schritt fügen Sie Ihre Produkte hinzu – entweder einzeln oder als Sammel-Upload mit den Vorlagen von Amazon. Welche Angaben erforderlich sind, variiert nach Produkt. Jedes Produkt muss einer Kategorie zugeordnet werden, die wiederum individuelle Pflichtfelder hat.

Das manuelle Anlegen gibt Ihnen maximale Kontrolle – gerade bei Testphasen mit wenigen Produkten zum Einstieg.

Bei vielen Produkten empfiehlt sich der Sammel-Upload. Diese Vorlagen müssen meist angepasst werden, damit sie problemlos funktionieren. Wir unterstützen Sie gerne dabei, damit es nicht überfordernd wird.

Bilder sind – neben Titeln und Beschreibungen – zentral: Idealerweise laden Sie viele Bilder pro Produkt und Variante hoch, sodass alle Farben und Größen abgedeckt sind. Die Summe kann hoch ausfallen.

Beispiel einer Amazon-Produktseite mit vielen Bildern.

Ihre Produkte sind live – wie geht’s weiter?

Sind die Produkte aufgeschaltet, geht es ans Verkaufen. Für Amazon zählt vor allem der Verkauf, denn daran verdient Amazon mit. Im Gegensatz zu Google, wo Anzeigen nach Suchbegriffen verkauft werden, gilt hier: Je mehr Sie verkaufen, desto mehr Sichtbarkeit erhalten Sie – und die Chance auf noch mehr Verkäufe steigt. Erfolgen keine Verkäufe, ist auch Sichtbarkeit schwer.

Optimieren Sie daher kontinuierlich – bessere Beschreibungen, mehr Bilder, Lagerbestände prüfen usw.

Lagerabgleich

Verkaufen Sie Produkte sowohl im eigenen Shop als auch auf Amazon, müssen die Bestände immer stimmen. Weichen Amazon-Bestand und Realbestand ab, drohen Strafen bis zur Sperrung Ihrer Produkte. Wenn Sie z.B. 10 Stück verfügbar melden, müssen Sie auch sofort 10 liefern können.

Viele Webshops lassen sich direkt mit Amazon koppeln, damit die Bestände kanalübergreifend synchron bleiben. WeMarket berät Sie gern zu passenden Lösungen.

Bewertungen auf Amazon

Bewertungen („Reviews“) sind – neben Verkäufen – ein Hauptfaktor. Produkte ohne Bewertungen werden schlechter gelistet. Viele (positive) Bewertungen bringen mehr Verkäufe. Ermutigen Sie Ihre Käufer daher unbedingt, eine Bewertung abzugeben – das erhöht Ihre künftigen Verkaufschancen.

Beispiel für eine Produktansicht auf Amazon – Top-Suchergebnisse haben immer viele gute Bewertungen.

Wie kalkulieren Sie Ihre Preise auf Amazon?

Amazon will seinen Nutzern das beste Angebot machen. Ist Ihr Preis höher als bei anderen, werden Ihre Produkte schlechter gelistet. Probieren Sie ruhig Preisaktionen – vorübergehend auch echtes Dumping auf ausgewählten Produkten kann Verkäufe anstoßen, selbst wenn kurzfristig Verluste entstehen.

Sonderpreise wirken meist am besten: Durchgestrichener Altpreis plus günstigeres Angebot signalisiert Aktion und sollte immer konkurrenzfähig bleiben.

Beispiel für die Preis- und Rabattdarstellung auf Amazon.

Die Suchleiste – Ihr Weg zu mehr Verkäufen

Der Schlüssel zum Erfolg auf Amazon ist die Suchfunktion. Die meisten Verkäufe entstehen über die Suche. Deshalb lohnt es sich, Amazons Algorithmus zu verstehen. Er ist sogar so zentral, dass er eine eigene Website hat: a9.com.

Zwei Faktoren prüft der Algorithmus: Performance und Relevanz. Werden Ihre Produkte gefunden – und gekauft?

Verkaufszahlen sind entscheidend. Gesucht werden Produkte nach Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Auswahl und vor allem nach Verkaufsverlauf.

Amazon bewertet laufend aktuelle Verkaufszahlen. Gute Umsätze von früher helfen wenig, wenn aktuell keine Verkäufe stattfinden – das führt zu schlechteren Rankings. Ohne Verkäufe ist Platz 1–2 fast unmöglich.

So wichtig ist eine Top-Position bei Amazon tatsächlich:
70% der Nutzer verlassen nicht Seite 1 der Suchergebnisse.
35% klicken auf das erste Produkt auf der Suchseite.
64% auf eines der ersten drei Produkte.
81% klicken auf Marken in den Ergebnissen.

Suchbegriffe clever wählen

Nutzen Sie zur Recherche spezielle Amazon-Tools, keine reinen AdWords-Planer – da suchen Nutzer oft noch orientierend, Amazon-Kunden wissen genau, was sie wollen. 70 % der Suchen sind sogenannte „Long-Tail Keywords“ (mehrteilige Suchphrasen), da gezielt gesucht wird.

Setzen Sie auf Tools wie sonar-tool; das Tool analysiert ausschließlich Amazon-Suchanfragen.

Amazon auf Deutsch?

Zwischen 2017 und 2018 gab es viele Gerüchte zum Amazon-Start in Dänemark. Stand August 2018 gibt es aber (außer der AWS-Niederlassung) noch keinen dänischen Marktplatz. Bis dahin nutzen Sie Amazon auf Englisch oder Deutsch.

Hilfe beim Einstieg erhalten

WeMarket testet fortlaufend neue Wege, um Produktlistings und Verkaufsprozesse zu optimieren. Mit Unternehmergeist kann im Amazon-Rahmen viel erreicht werden, aber der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen. Ob Sie gerade starten oder Ihr Amazon-Business optimieren möchten: Wir helfen gern weiter.

Lesen Sie mehr darüber, wie WeMarket Sie mit gezielter Amazon-Werbung unterstützt.

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