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5 praxiserprobte Tricks fürs Facebook Marketing – steigere Engagement, Sichtbarkeit & Verkäufe durch gezielte Werbung.
Ist dein Unternehmen neu auf Meta (früher Facebook) und hast du vielleicht noch nie eine Meta-Anzeige geschaltet? Das Allerwichtigste vorab ist zu prüfen, ob dieser Kanal überhaupt zu deinem Geschäft passt – lies dazu hier mehr.
Wenn du entschieden hast, dass Meta-Werbung Teil deiner Marketingstrategie sein soll – oder schon Kampagnen auf Meta schaltest – ist dieser Beitrag für dich. Ich zeige dir 5 wirksame Tricks, um dein Online-Marketing auf Meta gezielt zu stärken. Nutze diesen Artikel als einfachen Guide zu wichtigen Tools und Anzeigenformaten, die wirklich Ergebnisse liefern.
Der Artikel richtet sich vor allem an alle, die schon mit dem Meta Ads Manager gearbeitet haben. Aber auch, wenn du das erste Mal eine Anzeige schaltest, kannst du die Tipps nutzen, um erfolgreich von Anfang an zu starten.
Im Artikel liest du:
Ein Pixel ist ein Tracking-Skript, das du auf deiner Website oder im Webshop installierst, um Conversions zu tracken und Retargeting-Anzeigen für potenzielle Kund:innen zu erstellen, die deine Seite ohne Kauf verlassen haben.
Angenommen, du hast einen Webshop für Kaffeebohnen und ich schaue mir deine äthiopischen Bohnen an. Nach dem Besuch kaufe ich nichts und logge mich bei Meta ein. Während ich scrolle, erscheint deine Anzeige für die gleichen Bohnen und erinnert mich ans Kaufen.
All das dank des Meta Pixels!
Der Pixel ist im Code deiner Seite eingebunden, trackt, was ich mir angesehen oder in den Warenkorb gelegt habe. Dieses Tracking kannst du für Segmentierung verwenden und mich gezielt für Produkte ansprechen, die mich wirklich interessieren.
Neben Retargeting kann das Pixel auch Conversions erfassen und hilft somit, die Effektivität deiner Werbeausgaben zu messen. Du erkennst, welche Anzeigen am besten laufen und passt deine Kampagnen gezielt an.
Noch kein Pixel installiert? Jannick erklärt es dir hier einfach.
Auch empfehle ich die Chrome-Erweiterung Meta (früher Facebook) Pixel Helper als Troubleshooting-Tool.

Du hast einen tollen Beitrag auf Meta erstellt, nach Jannicks Tipps im Blogpost zu 4 Tipps für mehr organische Reichweite.
Trotzdem erreichst du nicht genügend neue Kund:innen? Dann hilft das Boosten. Du kannst auf Meta gegen Bezahlung die Reichweite leicht steigern.
Dazu brauchst du Seiten-Adminrechte oder eine Werberolle. Am besten legst du dir ein Business Manager Werbekonto an und hinterlegst dort deine Zahlungsinfos.
Direkt nach Veröffentlichen planst oder boostest du mit Klick auf “Beitrag bewerben”.

Wähle dein Ziel, etwa mehr Interaktionen, mehr Link-Klicks oder direkte Kommunikation. Danach kannst du einen Button hinzufügen, z. B. “Jetzt kaufen”, “Jetzt buchen”, “Mehr erfahren”, “Anmelden”, “Route planen” oder “Nachricht senden” – ganz nach Bedarf.
Nun bestimmst du dein Zielpublikum. Normalerweise geht das über Custom Audiences oder gespeicherte Zielgruppen. Beim Boosten aber kannst du nur gespeicherte Zielgruppen nutzen. Falls welche fehlen, musst du eventuell erst dein Werbekonto auswählen – Zielgruppen sind dem Konto zugewiesen, nicht der Seite selbst. Eine gespeicherte Zielgruppe erlaubt die Aussteuerung nach Geo-, Demo- und Verhaltensdaten.
Anschliessend legst du automatische Platzierungen fest, Dauer und Budget des Boosts. Je mehr du investierst, desto mehr Menschen werden erreicht. Nicht vergessen: Zuerst musst du das passende Werbekonto auswählen, damit du auch die richtigen Zielgruppen siehst.
Im Ads Manager findest du später alle geboosteten Beiträge, kannst dort weitere Einstellungen ändern, die das einfache Boosten nicht bietet.
Willst du mehr wissen zu Boost, Ads Manager und Power Editor? Jannicks Artikel hier lesen.
DPA eignet sich super, wenn du im Shop Produkte direkt verkaufst. Diese Anzeige ist das perfekte Retargeting-Tool, da sie wie der Name schon sagt, dynamisch ist und verschiedene Produkte zeigt – je nachdem, was der User auf deiner Website angeschaut hat.
Dafür brauchst du ein Pixel und einen Produktkatalog bei Meta.

Zum Glück gibt es Tipps von Anders zur DPA-Optimierung – lies den Beitrag hier.
Noch besser wird die Performance, wenn du nicht nur einen Standard-DPA-Adsatz verwendest, sondern Aufteilungen vornimmst: Zielgruppe A sieht Produktgruppe A, Zielgruppe B ihre Favoriten usw. Deine Anzeigen werden dadurch noch relevanter, was den Return weiter steigert.
Video bietet im Marketing besonders viel Wert, weil der Meta-Algorithmus Videos bevorzugt und diese organisch besser ausspielt. Ausserdem erhalten Videos in der Regel mehr Interaktion als reine Bild- oder Textbeiträge.
Viele Ansätze sind denkbar – je nach Zielsetzung und Ressource. Für Animationen empfehle ich Adobe After Effects.

Du brauchst aber kein Top-Equipment. Smartphone plus Idee reicht aus. Mit Apps wie PowerDirector (Android, ca. CHF 49,-) oder iMovie (iOS, gratis) schneidest du leicht am Handy. Metas Empfehlungen findest du im eigenen Mobile Studio.
Ziel von Lead-Ads ist das Sammeln von E-Mail-Adressen und ggf. weiteren Infos wie Name, Alter usw.
Für Lead Ads wählst du im Ads Manager das Ziel “Leadgenerierung” und erstellst ein “Instant-Formular”. Welches Feld du abfragst, ist frei wählbar. Es gibt auch Abfolgen, z. B.: “Hast du einen Job?” Antwort ja oder nein. Bei ja erscheint “Was arbeitest du?” mit Textfeld.
Wichtigster Tipp: Halte das Formular so kurz wie möglich! Je mehr Felder, desto weniger Abschlüsse. Wer viele Leads will, fragt nur das Notwendigste ab.

Die meisten füllen das Formular nur aus, wenn es eine Belohnung gibt. Hier 7 Möglichkeiten:
Du kannst die Anreize auch kombinieren. Etwa: Mit E-Mail für ein Gewinnspiel zu einer limitierten Anzahl Rabattcodes teilnehmen.
Jetzt kennst du die wichtigsten Tricks, um mehr aus deiner Meta-Werbung herauszuholen. Für individuelle Beratung oder Hilfe bei der Anzeigenverwaltung sind wir gerne für dich da.
Kontaktiere uns unter Tel.: 70 44 42 90 oder fülle das Formular hier aus – wir beraten dich gerne unverbindlich zu den Möglichkeiten für dein Unternehmen.
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