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Suchmaschinenoptimierung deiner Bilder auf Google

Optimierungstipps für Bilder, wie du Sichtbarkeit bei Google erhöhst – mit optimaler Größe, Alt-Texten und Dateinamen.

01 Jan. 20255 min. læsetidIeva TreilihaIeva Treiliha

Suchst dein Zielpublikum nach deinen Produkten oder Services auf Google, ist es essenziell, dass deine Website für ein gutes organisches Ranking optimiert ist. Der Fachbegriff dafür ist Suchmaschinenoptimierung oder SEO.

Ein wachsender Trend ist, dass immer mehr Menschen durch die Bilder in den Suchresultaten auf Angebote aufmerksam werden – und natürlich möchtest du, dass auch deine Bilder dabei sind.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – aber nur, wenn es auch tatsächlich gesehen wird. Es reicht also nicht, deine Seite in URLs, Titeln, Headlines, Text und Pfaden mit den passenden Keywords zu optimieren – deine Bilder müssen ebenfalls für Suchmaschinen optimiert sein. Bilder können deine Rankings positiv beeinflussen, ihre Optimierung ist darum wichtig.

Im nachfolgenden Blogbeitrag erkläre ich, wie du deine Bilder für Suchmaschinen optimierst, sodass sie besser ranken und idealerweise direkt in den organischen Suchresultaten erscheinen.

Hier siehst du ein Beispiel, bei dem Bilder auf das Keyword “blaue Baby-Strampler” direkt in den organischen Resultaten auftauchen.

Beispiel für Suchmaschinenoptimierung von Bildern auf Google
Beispiel für Suchmaschinenoptimierung von Bildern auf Google Bilder

Warum solltest du Bilder für Google optimieren?

Google mag viel einzigartigen Text, aber Google liebt es noch mehr, wenn deine Bilder zu deinem Text passen. Bilder machen deine Produkte oder Dienstleistungen greifbarer für deine Zielgruppe – und genau das gilt auch für Suchmaschinen.

Hier einige Tipps, wie du deine Bilder suchmaschinenoptimieren und Google glücklich machen kannst:

Dateigrösse des Bildes reduzieren

Für die Suchmaschinenoptimierung ist es wichtig, dass deine Website schnell lädt. Bilder spielen dabei eine zentrale Rolle. Daher solltest du die Größe deiner Produkt- oder Dienstleistungsbilder so weit wie möglich verkleinern, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Mit Google PageSpeed Insights kannst du analysieren, welche Bilder deiner Seite die Ladezeit verlangsamen und gezielt optimieren.

Teste das selbst mit Google PageSpeed.

Bilder mit 3 MB oder mehr können dein Ranking negativ beeinflussen.

Als Faustregel gilt: Bilder sollten zwischen 100 x 100 und 1200 x 1200 Pixel groß sein. Größere Variante? Dann als Thumbnail verlinken.

Zur Verkleinerung kannst du zum Beispiel https://kraken.io/ nutzen – ein passendes Tool dafür.

Sorge für responsive Bilder

Google setzt auf das neue Mobile-First-Index. Deine Website sollte responsiv sein – und deine Bilder ebenso! Falls nicht, solltest du das srcset-Attribut nutzen, um verschiedene Bildgrößen für verschiedene Screens zur Verfügung zu stellen.

Dateiname des Bildes anpassen

Ein einfacher SEO-Tipp: Benenne deine Bilddateien mit sinnvollen Begriffen und beginne am besten mit deinem Keyword. Der Dateiname sollte beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist.

Vermeide Namen wie IMG23535.jpg. Suchmaschinen können damit nichts anfangen. Verwende Bindestriche, z.B. blaue-baby-strampler.jpg, da Google Wörter mit Unterstrichen als ein Wort liest.

Suchmaschinen erkennen ae, aa und oe als ä, å und ö. Großbuchstaben und Sonderzeichen im Dateinamen solltest du aber vermeiden.

Nutze das ALT-Tag

Die ALT-Text ist der kleine Text, der angezeigt wird, wenn man mit der Maus über ein Bild fährt. Er hilft Sehbehinderten, aber auch Suchmaschinen, den Bildinhalt zu verstehen.

Platziere Keywords im umgebenden Text

Führe Keywords im Text über und unter deinen Bildern ein. Google liest auch den Kontext um das Bild und nutzt ihn für die Bildersuche.

Solche Bildunterschriften nennt man Captions – sie werden oft gelesen.

Schema Markup für Bilder

Mit Schema Markup lässt sich Suchmaschinen die Bedeutung deiner Daten vermitteln. So gibst du strukturierte Daten weiter und Suchmaschinen verstehen deine Inhalte besser.

Beispiel: Polo – Auto, Kleidung oder Bonbon? Mit Semantic Markup kannst du eindeutig machen, dass es sich z.B. um ein Auto handelt.

Nutze dafür Schema.org. Hier findest du zahlreiche Beispiele zur Datenstrukturierung. Teste deine Markups danach mit Googles Testtool.

Google bietet zusätzlich das Google Markup Helper an. Du markierst dein Website direkt, während du sie ansiehst – einfach und praktisch.

Der Bildinhalt muss zum Kontext passen

Wie erwähnt: Ein Bild sagt viel, aber reicht alleine nicht. Um bei Google zu punkten, sollten Schlüsselwort im Bild, URL, Überschrift und Text auf der Landingpage optimal zusammenspielen.

Duplicate Content und Bilder

Stockfotos sind populär wie nie. Doch prüfe genau, bevor du externe Bilder für Shop oder Website kaufst/nutzt. Für Bilder gibt es – wie für Text – eine Duplicate-Content-Abwertung.

Aber warum?

Google ist, wie bekannt, die meistgenutzte Suchmaschine, weil sie die relevantesten Resultate liefert – für Informationen, Produkte und Bilder. Zeigt Google dasselbe Bild zehnmal, ist die Nutzererfahrung schlecht. Google zeigt bewusst lieber nicht passende Bilder, als ein Bild mehrfach in den Top-Ergebnissen.

Wie machst du Bilder einzigartig?

Hast du im Shop viele Herstellerbilder, musst du nicht immer eigene Fotos erstellen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von danskoutlet.dk

Das obige Beispiel zeigt dasselbe Produkt in zwei Ausführungen. Aus Googles Sicht sind die Bilder nicht identisch und du riskierst keine Duplicate-Content-Probleme. Oft reicht es schon, wenn die Pixelstruktur des Originalbildes verändert wird! Du kannst z.B. den Hintergrund oder das Motiv anpassen, Text einfügen und mehr.

Schlau oder trickreich?

Zweifelsohne sind eigene Produktfotos die bessere Wahl – vielleicht passt Google seine Algorithmen bald weiter an. Google arbeitet bereits intensiv an der Erkennung von Objekten in Bildern, wird also künftig mehr Unterschiede auslesen. Es empfiehlt sich also, mittel- bis langfristig in eigenes Bildmaterial zu investieren, um bei Google-Updates und gegenüber der Konkurrenz zu bestehen. Bei heutigen Methoden reicht die Pixelmanipulation, für die Zukunft gibt es aber keine Garantie.

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