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Wie man eine Keyword-Analyse durchführt

Lernen Sie, wie eine effektive Keyword-Analyse Ihnen hilft, relevante Suchbegriffe zu finden und Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu steigern.

22 Jan. 20253 min. læsetidIeva TreilihaIeva Treiliha

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Geschäft für Produkte oder Dienstleistungen. Sie bieten eine tolle Auswahl, alles übersichtlich auf Ihrer modernen Website. Trotzdem bleibt der Traffic aus und immer mehr Kunden kaufen bei der Konkurrenz.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann ist es Zeit für Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinenoptimierung (SEO) umfasst verschiedene Disziplinen und für viele ist der Anfang schwer. Eine solide Grundlage ist jedoch essenziell und eine gründliche Keyword-Analyse ist dabei unerlässlich.

Wenn Sie Probleme mit zu wenigen Besuchern und verpassten Verkäufen haben, spiegelt Ihre Website womöglich nicht wider, wonach Ihre Kunden tatsächlich suchen. Kurz gesagt: Ihre Website ist nicht optimal platziert, wenn potenzielle Käufer auf Google nach Ihren Produkten oder Services suchen. Das müssen Sie sofort ändern, sodass die Kunden auf Ihre Website kommen. Eine Keyword-Analyse unterstützt Sie dabei.

Was ist eine Keyword-Analyse?

Einfach gesagt, geht es darum, jene Suchbegriffe zu finden, nach denen Ihre Kunden suchen und die zu Ihrem Geschäft passen. Aber wie? Hier ist Detektivarbeit gefragt – kombiniert mit klarem Sortieren und Priorisieren. Entwickeln Sie mit Brainstorming eine umfassende Liste potenzieller Keywords für Ihre Produkte oder Dienstleistungen. Denken Sie daran, dass „unaufgeklärte Nutzer“ nicht dieselben Fachbegriffe verwenden wie Sie im Unternehmen.

Nach dem Brainstorming steht eine lange Liste potenzieller Begriffe. Mit kostenlosen Tools können Sie ein Wort eingeben und erhalten passende Keyword-Vorschläge. Das ist ein guter Start. Alternativ genügt auch eine einfache Google-Suche, um mithilfe der dortigen Vorschläge (Google Suggest) relevante Begriffe zu finden.

Sind Sie mit Ihrem Detektiv-Spürsinn fertig und haben eine Keyword-Liste erstellt, können Sie sich nicht zurücklehnen. Nun müssen Sie analysieren und priorisieren. Auch wenn Sie zufrieden sind – das garantiert nicht, dass es die richtigen Begriffe sind. Hier hilft Google Keyword Planner weiter.

Die richtigen Begriffe mit Keyword Planner finden

Der Google Keyword Planner ist ein sehr verlässliches Tool von Google selbst. Sie haben darauf Zugriff, wenn Sie ein AdWords-Konto besitzen. Er ist unverzichtbar für eine seriöse und präzise Keyword-Analyse. Tragen Sie Ihre gesammelten Begriffe ein.

Sie erhalten die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen für jedes Keyword und erkennen gleichzeitig, ob Sie mit hoher, mittlerer oder geringer Konkurrenz rechnen müssen. Beide Werte sind essentiell, um einen wirkungsvollen Keyword-Plan zu erstellen.

Noch wichtiger als das Suchvolumen: Die Relevanz

“Sollte ich dann nicht einfach die Begriffe mit dem höchsten Suchvolumen wählen?” Klingt logisch – aber führt nicht immer zum Erfolg. Weit gefasste Keywords mit hohen Suchzahlen haben meist sehr starke Konkurrenz. Große Mitbewerber dominieren und es ist extrem schwer, mitzuhalten.

Darüber hinaus bringen allgemeine Begriffe viele Nutzer – aber nicht unbedingt die richtigen, die auch kaufen möchten. Oft ist die Customer Journey länger als bei Nischen-Suchbegriffen oder sogenannten Longtail-Keywords. Nutzer suchen heute gezielter – deshalb kann es sinnvoller sein, auf Begriffe mit weniger Suchanfragen, aber höherer Relevanz, zu setzen.

Ein gutes und ein schlechtes Keyword – ein Beispiel

Ein Beispiel: Sie haben einen Onlineshop für Fahrräder. Für das Wort „Fahrräder“ gibt es monatlich über 27.000 Suchanfragen. 27.000 potenzielle Besucher klingt verlockend – aber so läuft es nicht. Die Konkurrenz ist enorm und als kleiner Anbieter schaffen Sie es oft nicht an die Spitze der Suchergebnisse.

Das Keyword „Fahrräder“ ist zudem sehr allgemein. Sucht der Nutzer Männerfahrräder, Damenräder, Rennräder oder etwas anderes? Hier lohnt es sich, gezielter zu suchen und Keywords mit weniger Konkurrenz aber klarer Absicht zu nutzen. Zum Beispiel: „Herrenräder“ mit 1.600 Suchen, „günstige Rennräder“ mit 720 oder noch gezielter „günstigstes Fahrrad mit Ultegra Di2“ mit 50 monatlichen Suchanfragen. Es geht darum, Keywords mit ausreichend Volumen und geringer Konkurrenz zu finden – dann können Sie sich abheben.

Wichtig ist auch: Ihre Produkte und Dienstleistungen müssen zu den gewählten Keywords passen. Sonst enttäuschen Sie Nutzer mehr, als Sie gewinnen.

Longtail-Keywords und Phrasen über StoryBase finden

Ein weiteres sehr hilfreiches Tool für die Keyword-Recherche ist StoryBase. Damit lassen sich Longtail-Phrasen identifizieren, die weniger Konkurrenz, aber hohe Spezifität bieten. StoryBase eignet sich vor allem für die Optimierung von Kategorieseiten oder Blogs.

Über StoryBase erhalten Sie verschiedene Keyword-Varianten – zum Beispiel durch den Tab „Fragen“, „Phrasen“ oder „Ähnliche Begriffe“. Der Fragen-Tab ist besonders für Blogartikel wertvoll, da Sie erfahren, welche Fragen potenzielle Kunden stellen. Diese können Sie umfassend im Blog beantworten und so gezielt neue Besucher anziehen.

Wettbewerb analysieren – was machen andere?

Neben den Tools sollten Sie auch auf Ihre Konkurrenz blicken. Vermutlich wissen Sie längst, wer Ihre Hauptwettbewerber sind und warum diese bei Google vorne liegen – vielleicht, weil Sie die richtigen Keywords ansprechen.

Analysieren Sie, worauf Ihre Mitbewerber setzen und überlegen Sie, ob das auch für Sie sinnvoll ist. Danach gilt es, bessere Inhalte als die Konkurrenz zu liefern und einen klaren SEO-Plan umzusetzen.

Strukturieren und Umsetzen

Sie haben nun eine starke Liste an Keywords, aber die eigentliche Arbeit beginnt erst mit der Auswahl der passenden Begriffe. Das Filtern irrelevanter Keywords ist oft aufwendig – übrig bleiben priorisierte, relevante Suchbegriffe. Haben Sie das geschafft, können Sie das Suchverhalten Ihrer Zielgruppe exakt treffen und hochwertigen Traffic bekommen.

Der nächste Schritt ist die perfekte Landingpage, damit Ihr Inhalt zur Suchanfrage passt. Sie wollen wissen, wie Sie Landingpages optimieren? Hier erfahren Sie mehr.

Und nicht vergessen: Linkbuilding. Also Links auf Ihre Website, die Google als Empfehlung sieht und Ihre Präsenz stärkt.

Eine Keyword-Analyse bildet die Basis, bevor Sie weitere SEO-Maßnahmen treffen. Besonders bei einem neuen Webprojekt sollten Sie die Suchbegriffe im Vorfeld bestimmen. So schaffen Sie von Anfang an die richtige Struktur – das zahlt sich langfristig aus.

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