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Mehr Traffic mit deinen Brand-Keywords

Optimiere Brand-Keywords und ziehe mehr qualifizierte Besucher auf deine Website. Mehr Traffic, mehr Umsatz.

07 Jan. 20254 min. læsetidMartin Langborg HansenMartin Langborg Hansen

Glückwunsch! Dein Google Ads Konto läuft stark und die Kampagnen performen… aber der Umsatz bleibt vielleicht hinter deinen Erwartungen zurück. Brand-Keyword-Kampagnen lassen sich nicht unbegrenzt skalieren – hier erhältst du wertvolle Tipps!

Angenommen, dein Google Ads Konto bringt ein gutes Verhältnis von Einsatz und Ertrag. Aber du möchtest mehr Besucher, damit dein Umsatz steigt.

Brand-Keywords erzielen oft die besten Ergebnisse, denn die Klickpreise sind niedrig und die Nutzer finden schnell, wonach sie suchen. Es gibt aber logischerweise weniger Personen, die gezielt eine Marke suchen, als solche, die generische Begriffe wie ‘Winterjacke’ eingeben.

Mit generischen Keywords kannst du viele Impressionen und Klicks generieren – aber die Conversion-Rate sinkt erheblich.

Hast du ein großes Budget, super… dann los!

Wenn nicht, helfen dir diese Tipps, mehr hochwertigen Traffic zu gewinnen.

Im Wesentlichen kannst du fokussieren auf

  1. Die Keywords, die deine Google Ads auslösen – Traffic
  2. Das optimale Nutzen deines Traffics – Response
  3. Erweiterte Kontoeinstellungen, die Impressionen begrenzen könnten
  4. Wie du die Nachfrage steigerst – mehr Suchanfragen nach deiner Marke

1. Welche Keyword-Optionen eignen sich für Brand-Keywords?

Wie erwähnt bringen Markensuchen oft die besten Conversions. Die Kampagnen sind ziemlich effizient, aber es gibt meist nur eine begrenzte Zahl von Suchanfragen auf die eigene Marke (es sei denn, du bist sehr bekannt).

1.a. Nutze verschiedene Keyword-Optionen für Brand-Suchen

Prüfe in Google Ads, wie deine Brand-Keywords hinterlegt sind: Exact Match, Phrase Match und Broad Match Modifier sind die gängigsten Optionen. Jede Einstellung limitiert anders, wann deine Anzeige ausgespielt wird.
Exact Match liefert meist die besten Resultate, aber weniger Traffic. Broad Match Modifier bringt mehr Besucher, kann aber auch Streuverluste produzieren. Teste daher ruhig alle Match Types und prüfe, was besser funktioniert.

1.b. Kombiniere Brand mit weiteren Keywords

Grundsätzlich lassen sich mit den oben genannten Optionen die meisten Brand-Suchanfragen abdecken. Kombinierst du Brand + Keyword (z. B. Marke + Damen), kannst du deine Anzeigen besser auf die jeweilige Zielgruppe zuschneiden und gezielt auf relevante Landingpages führen. Das steigert deinen CTR und sorgt für weniger Absprünge.

1.c. Temporär generische Keywords einsetzen

Du hast bestimmt schon einmal generische Keywords getestet, aber pausiert, weil sie nicht so gut performten – verständlich. Prüfe, ob bestimmte generische Keywords in speziellen Match Types dennoch gute Resultate brachten. Schau dabei auch auf Gerätetypen (Mobil, Tablet, PC) und reaktiviere eventuell einzelne Begriffe zeitweise, um neue Nutzer für deine Marke zu gewinnen. Oft kehren diese später gezielt mit einer Brand-Suche zurück – für dich ein günstiger Klick!

1.d. Broad Match für Brand-Keywords nutzen – Risiko oder Chance?

Viele sehen Broad Match kritisch, weil Anzeigen bei abwegigen Suchanfragen erscheinen könnten. Dennoch: Für Brand-Keywords ist ein Test sinnvoll. Du entdeckst so, wie Nutzer deine Marke wirklich suchen und kannst neue Begriffe als eigene Keywords integrieren.

Mit Geduld – und regelmäßigem Hinzufügen von Negativkeywords – wird auch eine Broad-Match-Kampagne profitabel.

Tipp: Starte zuerst mit Kombinationen wie Marke + Damen, um Google zu helfen, relevante Suchen besser zu erkennen.

Tipp 2: Überarbeite den Anzeigentext sorgfältig. Taucht deine Anzeige bei weniger relevanten Suchen auf, entscheidet der Text, ob der richtige User klickt.

Noch ein Tipp: Setze Broad Match immer in einer eigenen Kampagne auf. So hast du das Budget besser im Griff und findest die Suchbegriffe leichter zum Ausschließen.

2. Brand & Remarketing: Interesse erhalten – wiederkehrende Besucher besser nutzen

Wenn du Nutzer auf deine Seite gelockt hast, solltest du sie unbedingt weiter ansprechen – per Google Ads Remarketing erreichst du Besucher erneut.

RLSA ist eine Remarketing-Option in Google Ads: Hier kannst du automatisch höhere Gebote platzieren, wenn bereits interessierte Nutzer nochmal bei Google nach dir suchen. Ein cleveres Feature, denn viele Webshops erleben heute, dass Nutzer mehrfach kommen, bevor sie kaufen. Für diese Methode brauchst du mindestens 1’000 aktive Nutzer im letzten Monat.

Display-Banner
Hast du noch nicht so viele Besucher, versuch es mit Banner-Retargeting. Dafür reichen 100 Nutzer im Monat. Display-Remarketing bringt deine Botschaft auch ausserhalb der aktiven Google Suche auf die Bildschirme.

Das Google Display Netzwerk (Websites mit Ad-Flächen) bietet enorme Reichweite: Du kannst Banner gezielt auf thematisch passenden Seiten schalten oder eigene Placements wählen. Besonders gut funktioniert das mit allgemeinen Brand-Kampagnen, die USPs sichtbar machen.

Präzises Targeting dank Analytics
In Google Analytics definierst du Zielgruppen nach ihrem Verhalten auf deiner Website, z. B. alle Besucher bestimmter Brandseiten. Diese Ziele lassen sich in Display-Anzeigen gezielt ansprechen – oder auch gezielt ausschließen (z. B. Käufer/Abspringer).

Lookalike Audiences finden
Google erstellt automatisch ähnliche Zielgruppen („Lookalikes“) zu den von dir eingerichteten Audiences. In Ads kannst du diese unter Audiences > Zielgruppen bearbeiten auswählen, um neue, relevante User für deine Marke zu generieren.

In-Market-User ansprechen
Ein neueres Feature: Google kann Nutzer identifizieren, die kurz vor einem Kauf stehen („in-market“)! Nicht ganz Remarketing, aber extrem effektiv, da diese User ein starkes Interesse zeigen.

Diese Zielgruppen erhöhen die Conversion-Chancen und sparen Kosten.

Mit dieser Werbung steigerst du auch deinen Markeneffekt insgesamt – mehr Awareness, mehr Vertrauen in deine Angebote.

Tipp: Halte Remarketing und generelle Display-Kampagnen getrennt. Das Budget lässt sich so besser steuern.

3. Google Ads Kontoeinstellungen begrenzen Impressionen

Trotz guter Keywords passiert kaum etwas? Oft liegt das an übernommenen Einstellungen, die die Ausspielung der Anzeigen einschränken.

Geografisches Targeting
Regional eingeschränkte Anzeigen machen Sinn, sparen Kosten und bündeln die Wirkung. Für Brand-Suchen ist das aber meist nicht nötig – bundesweite Sichtbarkeit kann sich hier lohnen.

Negative Keywords
Im Normalfall sind Negative Keywords ideal, um zielgenau auszuspielen. Bei Brand-Keywords solltest du diese einschränken, da du oft auch im Umfeld von Supermärkten & Co. überzeugst. Prüfe und optimiere regelmäßig deine Suchbegriffe!

Max. CPC
Brand-Keywords sind oft sehr günstig, da dein Angebot das relevanteste ist. Höhere Gebote können ratsam sein, um dich vor Wettbewerbern zu schützen oder die Top-Position zu halten. Google testet regelmäßig aus, wer ganz oben erscheint – vor allem bei Markennamen mit generischem Anteil.

Tipp: Überwache Keywords > Schnittposition für aktuelle Rankings und betrachte immer die letzten 7 bis 14 Tage.

Anzeigenschaltung nach Uhrzeit
Sind Anzeigen auf Tageszeiten limitiert? Für Brand-Suchen ist das meist unnötig. Entferne Beschränkungen, um mehr Traffic zu generieren.

ROI-Anforderungen vorübergehend entspannen
Automatische Strategien wie ROAS/CPA liefern manchmal Zielwerte, aber steigern nicht wirklich den Umsatz. Gerade bei Marken lohnt es sich, automatisierte Gebote zu pausieren und das System frei laufen zu lassen – oft werden so profitablere Sales erzielt.
Bei 20-40 Conversions monatlich kann es vorkommen, dass das System „blockiert“ und das Budget zu sehr zurückhält. Dann droht ein Rückgang der Conversions und zu wenig Daten fürs System.

Tipp: Nach jeder Strategieanpassung braucht das System Zeit. Vermeide zu häufige Änderungen.

Quality Score
Prüfe regelmäßig deine Qualitätsfaktoren. Hohe Werte bei Brand-Keywords sind normal – aber generische Anzeigentexte oder fehlende Keywords können den Score senken. Auch eine schlecht bewertete Zielseite führt dazu, dass dein Gebot nicht mehr reicht, um oben angezeigt zu werden. Das Ergebnis: Weniger Klicks und eine niedrigere CTR. Optimale Texte und starke Landingpages hingegen bringen mehr Sichtbarkeit und Traffic.

Budget
Google Ads weist meist auf budgetbedingte Impressionseinschränkungen hin – aber absolute Gewissheit gibt es nicht. Teste daher einen Budget-Boost für deine Brand-Kampagnen, um plötzlich mehr Traffic zu erzielen.

Prüfe auch, wie deine Brand-Anzeigen ausgeliefert werden: Wird das Budget möglichst schnell ausgegeben (Beschleunigt) oder gleichmäßig verteilt (Standard)? Für Brand-Kampagnen lohnt sich oft die beschleunigte Einstellung.

4. Mehr Nachfrage schaffen – mehr Suchen nach deiner Marke

Google Ads basiert darauf, bestehende Nachfrage zu bedienen. Anzeigen werden nur ausgespielt, wenn aktiv gesucht wird. Das ist clever, limitiert dich aber auf bestehende Suchen.

Display-Werbung für mehr Reichweite
Mit Display-Anzeigen kannst du die Nachfrage nach deiner Brand nachhaltig steigern, indem du frühzeitig im Entscheidungsprozess sichtbar bist.
Das Targeting „in-market“ ist eine revolutionäre Option, passende Nutzer gezielt und früh anzusprechen. So steigt die Chance auf spätere Markensuchen. Die besten Bannergrößen findest du hier: Display Bannergrößen.

Custom Intent – Erreiche Besucher von Wettbewerbern
Erreiche gezielt Nutzer, die kürzlich deine Wettbewerber besucht oder Interesse gezeigt haben. Eine mächtige Funktion, um deine Brand bekannt zu machen und Markensuchen zu steigern.

Generische Keywords – Umweg mit Wirkung
Akzeptiere, dass generische (teurere) Keywords dir zusätzlichen Traffic verschaffen. Erhöhe diesen Traffic, denn zurückkehrende Käufer suchen später gezielt nach dir – oft auch organisch.

Ein Trick: Nenne im Anzeigentext den Preis. So filtern sich wenig relevante Nutzer direkt aus.

Google Shopping & Brand
Google Shopping zeigt dem User sofort alles Wichtige: Bild, Marke, Zielgruppe (z. B. Damen/Herren) und Preis – noch vor dem Klick!

Shopping-Anzeigen lassen sich nicht direkt für einzelne Keywords schalten. Du siehst jedoch in den Daten, welcher Suchbegriff zu Conversions geführt hat. Setze Negativkeywords gezielt ein, um die richtigen Nutzer zu erreichen.

Tipp: Trenne Shopping-Kampagnen in Brand- und generische Kampagnen auf. So steuerst du Gebote und Budgets viel gezielter und vermeidest Überschneidungen.

Google Richtlinien beachten
Beim Einrichten von Shopping-Kampagnen achte darauf, die Produktdatenstruktur korrekt zu pflegen. Das wichtigste für Brand-Suchen: Die Marke sollte im Produkt-Titel, in der Beschreibung und als Attribut im Feed auftauchen. So findet Google gezielt relevante Angebote.

Tipp: Starte mit Bestsellern. Diese generieren schneller Impressionen und Klicks. Mit begrenztem Budget erreichst du so eine hohe Sichtbarkeit (Impression Share).

Hinweis: Damit deine Produkte nicht neben Billiganbietern oder in falschen Kategorien erscheinen, arbeite mit Negativkeywords.

Remarketing für Google Shopping – dynamisch und effektiv
Remarketing bietet auch für Shopping enorme Möglichkeiten. Viele Nutzer recherchieren in mehreren Shops – eine kleine Störung und sie springen ab. Mit dynamischem Remarketing sehen sie gezielt wieder die Produkte, die sie angesehen haben, inklusive Warenkorb-Abbrecher – so holst du diese Kunden effizient zurück.

Fazit
Mit Brand-Kampagnen schaffst du die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Als Markeninhaber kannst du neue Strategien risikoarm testen und profitierst von vielen Google-Features für mehr Traffic und eine höhere Conversion.

Teste unbedingt erweiterte Funktionen bei Google Ads – die Möglichkeiten für mehr Traffic und loyale Nutzer sind beeindruckend!

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