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WeMarket schliesst 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn der Agenturgeschichte und einem Gewinn von 3,1 Millionen ab.
Erfahren Sie, was mit Versandaufträgen passiert und wie Sie vorgehen, wenn Ihr Amazon-Konto eingefroren oder deaktiviert wird.
Ein Geschäft auf Amazon zu führen, kann herausfordernd sein – vor allem, wenn Ihr Konto plötzlich gesperrt oder deaktiviert wird. Solche Situationen treten oft ohne Vorwarnung auf und verursachen Stress bei neuen wie erfahrenen Verkäufern. In diesem Guide erfahren Sie, was mit Ihren Sendungen passiert, wie Sie richtig reagieren und welche Präventionsmaßnahmen helfen, solche Probleme zu vermeiden.
Wird Ihr Amazon-Konto gesperrt, fragen sich viele zuerst: Was passiert mit bereits verschickten Bestellungen? Bereits versendete Aufträge werden weiterhin an die Kundschaft ausgeliefert – auch wenn Ihr Konto gesperrt ist. Amazons Logistik bearbeitet die Lieferungen wie geplant, Ihre Kundinnen und Kunden erhalten ihre Pakete.
Wichtig: Sie verlieren den Zugang zu Ihrem Verkäuferkonto und können daher nicht mehr:
Gerade wenn es Nachfragen oder Probleme mit Bestellungen gibt, erschwert das die Kommunikation enorm. Legen Sie daher immer alternative Kontaktmöglichkeiten für Ihre Kundschaft an. Um solche Situationen zu vermeiden, optimieren Sie Ihre Amazon-Verkaufsstrategie und achten Sie auf eine gute Kontoführung.
Stellen Sie fest, dass Ihr Amazon-Konto gesperrt ist, ist schnelles und strukturiertes Handeln gefragt. Sperrung bedeutet, dass Amazon auf einen Fehler oder ein Problem aufmerksam wurde, das Sie lösen müssen. Diese Schritte helfen:
Typische Gründe für Kontosperrungen:
Bleiben Sie im Umgang mit Amazon-Support sachlich, höflich und lösungsorientiert. Aggressives Verhalten verzögert die Lösung meist nur. Fokussieren Sie sich auf die Problemlösung und zeigen Sie, dass Ihnen Amazons Standards wichtig sind.
Eine Kontosperre („Hold“) unterscheidet sich von gesperrt oder deaktiviert: Sie ist meist ein Hinweis auf ein mögliches Problem, aber (noch) keine komplette Deaktivierung. Sie stellt quasi eine Warnung dar, um die Gelegenheit zur Behebung zu geben.
Typische Gründe für einen Account-Hold:
Mit „Hold“ können Sie sich noch ins Seller Central einloggen, einige Funktionen sind jedoch eingeschränkt. Sie können etwa keine neuen Produkte listen oder Aufträge annehmen, bis das Problem gelöst ist.
Amazon gibt in der Regel konkrete Anweisungen, wie Sie den Hold loswerden. Folgen Sie diesen unbedingt zügig, um härtere Konsequenzen zu vermeiden.
Ein Hold wirkt sich direkt auf Ihr Tagesgeschäft und Ihre Umsatzerlöse aus. Wer die Folgen kennt, kann rascher reagieren und gezielt handeln:
Der Verkauf wird unterbrochen: Es können keine neuen Bestellungen angenommen werden, Ihre Produkte verschwinden oft aus der Suche. Das führt sofort zu weniger Sichtbarkeit und Umsatzeinbruch, besonders wenn Amazon Ihr Hauptkanal ist.
Auch Tools für Verkaufende sind häufig eingeschränkt. Sie können z.B. nicht:
Bereits laufende Bestellungen müssen Sie trotzdem noch ausliefern – nicht zu reagieren verschlimmert Ihre Lage weiter.
Eine durchdachte Amazon-Marketingstrategie sollte immer Notfallpläne enthalten – auch für Fälle wie Account-Hold oder Suspendierung.
Ein Amazon-Hold ist erschreckend, dennoch ist Professionalität gefragt. Die ersten Stunden und Tage entscheiden häufig über die rasche Wiederfreischaltung. Das ist Ihr konkreter Notfallplan:
Lesen Sie alle Nachrichtenkanäle sorgfältig durch:
Identifizieren Sie exakt das Problem: Von Performance-Schwächen über Regelverstöße bis fehlende Nachweise ist alles denkbar.
Sammeln Sie Nachweise zum genannten Problem – etwa:
Achten Sie darauf, dass die Dokumente klar und lesbar sind.
Ein Plan of Action ist beim Hold unerlässlich und sollte beinhalten:
Schreiben Sie kurz, professionell und lösungsorientiert. Lassen Sie sich ggf. von Amazon-Expert:innen unterstützen.
Wenn der POA und alle Unterlagen bereit sind: Antwort über das von Amazon angegebene Kontaktverfahren absenden (meist im Seller Central „Case-Log“). Bleiben Sie:
Schicken Sie keine Mehrfachanfragen zum gleichen Thema – das verzögert.
Nutzen Sie die Wartezeit, um Ihr Amazon SEO oder andere Bereiche zu optimieren.
Eine Deaktivierung ist der schwerwiegendste Eingriff – Sie benötigen einen fundierten und gut belegten Plan für eine Chance auf Reaktivierung. Im Gegensatz zum temporären Hold ist Ihr Verkaufsrecht bis auf Weiteres ausgesetzt. So gehen Sie vor:
Deaktivierungen erfolgen nie grundlos. Amazon nennt immer einen (ggf. auch allgemeinen) Grund. Häufige Ursachen:
Die genaue Ursache ist entscheidend für Ihre Einspruchsstrategie.
Für die Deaktivierung ist Ihr Plan of Action (POA) noch wichtiger als beim Hold. Er sollte beinhalten:
POA maximal eine Seite, so präzise wie möglich. Vermeiden Sie Floskeln wie „Wir achten künftig mehr auf Qualität“ – werden Sie ganz konkret.
Beim Hochladen im Seller Central gilt:
Seien Sie nach dem Absenden geduldig: Die Bearbeitung dauert meist 48 Stunden, in komplexen Fällen manchmal mehr.
Für einen Neuanfang auf Amazon könnte sich Amazon FBA lohnen – das kann Performance und Kundenservice verbessern.
Wird Ihr Amazon-Konto deaktiviert, heißt es rasch und durchdacht handeln. Die ersten Tage sind entscheidend für Ihre Erfolgschancen bei der Reaktivierung. Schritt-für-Schritt-Ablauf:
Lassen Sie sich nicht von Emotionen leiten:
Durchatmen und strukturiert an die Lösung gehen.
Trotz Deaktivierung bleibt die Verantwortung für offene Aufträge:
So zeigen Sie Verantwortung und stärken Ihre Position bei Amazon.
Vor dem Einspruch sollten Sie alle relevanten Amazon-Regeln sorgfältig lesen:
So wird Ihr POA wirkungsvoller.
Je nach Schwere und Umfang Ihres Falls hilft ggf. externe Beratung:
Profis erkennen oft Details, die Sie übersehen könnten, und helfen bei einem überzeugenden Einspruch.
Bereiten Sie sich parallel auf mehrere Resultate vor:
Planen Sie Ihr weiteres Vorgehen: Diversifikation auf andere Marktplätze, Ausbau Ihres eigenen Shops oder – mit neuen Learnings – Aufbau eines neuen Amazon-Business.
Korrektes Vorgehen, sorgfältige Vorbereitung und professionelle Hilfe führen oft doch noch zur Kontoreaktivierung. Ist Geduld und Lernbereitschaft vorhanden, gelingt das vielen.
Möchten Sie Ihr Amazon-Wissen aktiv ausbauen, helfen Amazon-Kurse – so beugen Sie erneuten Sperren vor.
Die beste Verteidigung gegen Sperren ist eine proaktive Verkaufsstrategie. Durch Prävention reduzieren Sie das Risiko für diese Ausnahmesituationen erheblich. Das sind bewährte Maßnahmen:
Das Dashboard ist Ihre wichtigste Frühwarnung:
So erkennen Sie Probleme oft, bevor ein Hold droht.
Die Regeln sind komplex – Unwissen schützt nicht vor Konsequenzen:
Besonderes Augenmerk auf Echtheit, Sicherheit, korrekte Beschreibung und Bewertungen legen.
Viele Sperren entstehen durch Fehler in Listings oder Werbung:
Regelmäßige Audits decken Fehler vor Amazon auf.
Zufriedene Kundschaft schützt vor Sanktionen:
Hohe Kundenzufriedenheit erhöht Sichtbarkeit und ist das beste Schutzpolster gegen Probleme.
Probleme mit Produktqualität sind häufig Sperrgründe:
Mit einem proaktiven Qualitätsmanagement vermeiden Sie die meisten produktbezogenen Sperren.
Mit diesen Strategien und regelmäßiger Überprüfung Ihrer Amazon-Prozesse beugen Sie langwierigen Holds und Deaktivierungen wirksam vor. Prävention ist stets einfacher und günstiger als die Reaktivierung eines gesperrten Kontos.
Warten während des Holds kann sich ewig anfühlen und ist nervenzehrend. Nutzen Sie diese Zeit strategisch, um Ihre Position zu verbessern und die Weichen für eine erfolgreiche Freischaltung zu stellen. So gehen Sie vor:
Selbst während des Holds bleiben Sie Amazon und der Kundschaft verpflichtet:
Zuverlässigkeit während Sperre verbessert Ihre Chancen beim Einspruch.
Alle Schritte und Korrespondenzen festhalten:
So können Sie im Zweifel Missverständnisse ausräumen oder Belege liefern.
Die Pause nutzen, um Ihr Amazon-Business zu stärken:
Nach der Freischaltung profitieren Sie von gestärkten Strukturen.
Zwischen Abwarten und Aktivbleiben abwägen:
Zu viele oder aggressive Nachfragen wirken kontraproduktiv.
Reduzieren Sie im Wartezeitraum Ihre Abhängigkeit von Amazon:
Diversifikation schützt gegen künftige Holds und eröffnet neue Chancen.
Mit diesen Schritten machen Sie aus der Herausforderung eine Wachstumschance. Viele erfolgreiche Amazon-Seller kennen temporäre Holds und sind gestärkt zurückgekehrt, weil sie die Zeit sinnvoll nutzten.
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