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BERT ist Googles Algorithmus, der Suchanfragen besser versteht und relevantere Ergebnisse für Ihre Suchen liefert.
BERT ist das neueste Algorithmus-Update von Google und könnte die SEO-Landschaft grundlegend verändern. BERT bedeutet für Google einen grossen Schritt darin, die Suchanfragen der Nutzer besser zu verstehen.
BERT wurde letztes Jahr eingeführt und steht für Bidirectional Encoder Representations from Transformers.
BERT erkennt die Bedeutung eines Wortes im Kontext seiner Nachbarn. Läuft alles wie geplant, versteht Google mit BERT Suchanfragen besser als bisher, wo jedes Wort einzeln verarbeitet wurde.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über:
Aktuell ist BERT noch in der Testphase. Momentan verwendet Google verschiedene BERT-Modelle, um Suchanfragen besser zu verstehen. Im Laufe der Zeit wird BERT aber sowohl Standard-Ergebnisse als auch Featured Snippets beeinflussen.
BERT kommt derzeit nicht bei allen Suchanfragen zum Einsatz – aktuell nur bei einer von zehn Suchen auf Englisch in den USA. Laut Google ist BERT technisch so anspruchsvoll, dass er die Grenzen der Google-Hardware ausreizt. Daher wird BERT bislang nur für einen Bruchteil der Suchen verwendet.
Bevor Sie Ihre SEO-Strategie komplett umstellen, wenn BERT in die Schweiz kommt, beachten Sie: BERT analysiert Suchanfragen, nicht Websites.
Trotzdem könnte das Update erhebliche Auswirkungen auf Ihre Onpage-SEO haben. SEO-Experten werden die Suchintention der Nutzer noch stärker berücksichtigen müssen. Halbherziger Content wird sich mit BERT kaum behaupten können.
Google hat BERT mit verschiedenen Algorithmen getestet und einige anschauliche Beispiele veröffentlicht. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Hier zeigte das Suchergebnis früher einen Artikel darüber, dass US-Bürger für Brasilien kein Visum benötigen – das war falsch, denn gesucht wurde das Gegenteil: Brasilianer, die in die USA reisen.
Ein perfektes Beispiel, wie BERT präzisere Antworten liefern kann – dank WIE BERT Suchanfragen ausliest.

Google verknüpfte zuvor einzelne Wörter – etwa das „stand-alone“ aus dem ersten Ergebnis mit „stand“ aus der Anfrage. In diesem Zusammenhang ist „stand“ jedoch die körperliche Belastung. BERT versteht dies und liefert eine treffendere Antwort.

Hier hatte Google wegen des Worts „no“ Verständnisprobleme. Die Suche konzentriert sich zu stark auf „parking on a hill“ und „curb“ – das Ergebnis war nicht relevant.
BERT hingegen berücksichtigt sämtliche Wörter der Anfrage und erkennt die Nuancen, die für die Nutzer massgebend sind.
Wie bereits oft erwähnt: Der Fokus sollte weniger auf Keyword-Dichte als auf der Suchintention der Nutzer liegen. Früher galt es als SEO-Trick, das Haupt-Keyword möglichst oft zu wiederholen, um besser zu ranken.
Diese Technik ist heute überholt. Es zählen vor allem die Bedürfnisse der Leser. Grundsätzlich unterscheiden wir drei Keyword-Typen nach Suchintention:
Anhand der bisherigen Beispiele: BERT beeinflusst vor allem Top-Funnel-Keywords, also Informations-Keywords. Wer seine Sichtbarkeit halten oder ausbauen möchte, sollte verstärkt auf vielfältige, informationsbasierte Keyword-Varianten setzen. Mehr zu Keywords & Suchintention hier.
Nutzen Sie den Content, um Nutzern klare Antworten zu geben – anstatt auf Keyword-Stuffing zu setzen.
Von Google offiziell unbestätigt – doch viele SEO-Experten vermuten, dass BERT die E-A-T-Prinzipien („Expertise, Authority, Trustworthiness“) unterstützt.
Google kombiniert viele Algorithmen und Systeme. Stetige Updates und Erweiterungen sollen stets die besten Antworten auf Nutzeranfragen liefern.
E-A-T steht für qualitative Inhalte und ist eine Richtlinie, BERT ein Sprachmodell. Sie erfüllen also unterschiedliche Funktionen, haben aber das gleiche Ziel.
Google-Updates stehen nicht für sich allein, sondern greifen ineinander – es können tausende Algorithmen am Ergebnisse beteiligt sein. Mehr zu Google-Updates hier.
BERT sorgt für viel Spekulation und Clickbait. Im SEO-Bereich kursieren viele Mythen – oft ohne echtes Verständnis, was BERT eigentlich ist. Die am häufigsten diskutierten Mythen:
BERT heisst nicht, dass nur Longtail-Keywords wichtig sind. Ziel ist, Suchintention besser zu verstehen und passende Ergebnisse zu liefern.
Denken Sie beim Schreiben von Inhalten erstmals an Ihre Nutzer – denn das empfiehlt Google schon länger als Best Practice.
Eine BERT-Version könnte auch in der Schweiz 2020 eingeführt werden, darum sollte er schon jetzt Teil der SEO-Strategie sein.
Einige halten das Update für unwichtig. Doch Google sagt selbst: Eine von zehn Suchanfragen in den USA ist betroffen – und das ist erst der Anfang. 10% aller Suchergebnisse sind viel, wenn sich das ähnlich auf andere Sprachen überträgt.
Wie stark BERT die schweizerische SEO-Landschaft beeinflussen wird und wann das Update kommt, ist derzeit offen.
Zu glauben, BERT betreffe nur Longtail-Suchphrasen, ist reine Spekulation. Aktuell lässt sich über die genaue Wirkung von BERT wenig sicher sagen – dazu braucht es mehr Erfahrungen.
Derzeit gibt es unzählige Berichte, Diskussionen und Videos zu BERT. Die Meinungen gehen auseinander: Manche sehen darin eine Revolution für SEO, andere relativieren die Bedeutung.
Google selbst bezeichnet BERT als das grösste Update der letzten fünf Jahre – eine seltene Aussage von Google.
Wir bei WeMarket sind überzeugt, dass BERT erhebliches Potenzial hat, das SEO zu verändern. Bleiben Sie dran – aber prüfen Sie Ihre Quellen kritisch.
Fragen zu BERT oder SEO allgemein? Kontaktieren Sie uns hier.
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