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Entdecke 7 SEO-Tipps, die dir helfen, deine Website sichtbarer zu machen und besser bei Google gefunden zu werden.

Du hast die Idee für die coolste Website mit dem eindrucksvollsten Design – aber hast du auch an SEO gedacht?
Du weisst vielleicht schon, dass SEO bedeutet, relevante Keywords in deine Seitentitel und Überschriften zu integrieren. Das ist ein guter Start – und sicher nicht unwichtig. Aber SEO ist noch viel mehr.
Dieser Leitfaden richtet sich an alle, die eine Website für einen Kunden gestalten. Wenn du aber für dich selbst designst, lohnt sich das Weiterlesen ebenfalls – falls du bei Google oben stehen willst.
Als Webdesigner denkst du vielleicht: Wenn der Kunde SEO möchte, aber keine Erfahrung hat, sollte er einen SEO-Consultant engagieren. Klingt logisch – aber die Website ist das Fundament für alle künftigen SEO-Massnahmen. Du entscheidest, ob der SEO-Berater mit oder gegen den Wind arbeitet.
Gestaltest du die Website für dich selbst, sparst du dir später Arbeit, wenn du SEO von Anfang an berücksichtigst. So musst du später weniger anpassen.
Fangen wir mit einem der wichtigsten Punkte deiner SEO-Checkliste für das Webdesign an:
Du denkst jetzt vielleicht an Keywordrecherche, aber ich bin Webdesigner?
Ja, daran habe ich gedacht. Sieh es als Investition in die langfristige Zufriedenheit deines Kunden. Kurzfristig reicht ein schönes, professionelles Design – aber langfristig zählt der Traffic. Damit der Kunde davon profitiert, muss die Seite so konzipiert sein, dass sie beste Rankings erreicht.
Okay, aber wie machst du eigentlich eine Keywordrecherche?
Hat dein Kunde schon einen SEO-Berater, lass ihn zusammen mit dem Kunden forschen – das ist einfacher als wenn du das als Designer allein machst.
Meist gibt es aber noch keinen SEO-Berater, da das Thema erst später kommt – meist nachdem die Website online ist. Jetzt wäre die Gelegenheit, schon in der Designphase relevante Keywords einzuplanen.
Eine Keywordanalyse besteht aus diesen Schritten:
Was sind die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen des Kunden (die sogenannten Low-Hanging Fruits)?
Was soll priorisiert werden?
Brainstorming! Kein Keyword ist zu kreativ, sofern es zur Zielgruppe passt.
Das hier im Detail zu erklären, würde einen eigenen Blogartikel brauchen. Bis dahin findest du viele Video-Tutorials auf YouTube, wie du den Keyword Planner richtig nutzt.
Wähle Keywords anhand folgender Kriterien aus, sie sind entscheidend für das Potenzial deines Kunden:
Wenn du die wichtigsten Keywords gewählt hast, verschaffe dir Klarheit mit einer solchen Fishbone-Vorlage:

Du siehst: Keywords sollten auf Startseite und Kategorieebene definiert werden. Unter „Kategorie 1“ liegen beispielsweise vier Unterkategorien, für die jede URL gezielt mit einem Keyword optimiert wird. Dasselbe gilt für „Kategorie 2“ und „Kategorie 3“ usw.
Wenn du und der Kunde euch auf die wichtigsten Suchanfragen geeinigt habt, leg die einzelnen Seiten inkl. URL an. Das Keyword sollte in der URL lesbar erscheinen. So verstehen Nutzer und Suchmaschinen ganz klar, worum es geht.
Halte deine URLs kurz und eindeutig! Studien zeigen: Die besten Rankings erreichen oft die Seiten mit den kürzesten URLs. Das liegt vermutlich an Googles Fokus auf Nutzerfreundlichkeit. Eine kurze, verständliche URL ist einfach leichter zu merken als eine komplizierte.
Hier ein Beispiel für eine kurze, nutzerfreundliche URL:

Als Designer bist du in Sachen Nutzerfreundlichkeit in deinem Element – diesmal betrachten wir das Thema SEO-basiert.
Google misst u.a. die Absprungrate und Sitzungsdauer auf deiner Seite. Die Absprungrate zeigt, wie viele Nutzer nur eine Seite aufrufen und dann gehen. Ladezeiten, Unübersichtlichkeit oder andere Hürden steigern die Absprungrate – und das registriert Google. Nutzerfreundliche Seiten werden bevorzugt.
Absprungrate und Sitzungsdauer kannst du im Google Analytics beobachten.
Verwende keine Bilder, die grösser sind als sie auf deiner Seite dargestellt werden – das freut sowohl Google als auch die Nutzer wegen schnellen Ladezeiten.
Nutze als Faustregel JPG statt PNG. PNGs sind grösser und sollten nur bei echtem Qualitätsbedarf genutzt werden.
Ist dein Bild im passenden Format & Grösse, kannst du es zusätzlich mit Tools wie Kraken.io komprimieren.
Mehr dazu findest du im Blogartikel meines Kollegen zum Thema Bildoptimierung für Suchmaschinen.
Über die Hälfte aller Suchanfragen erfolgt heute mobil. Google stellt deshalb auf Mobile First um – vor allem die mobile Seite beeinflusst also das Ranking, sowohl auf Mobile als auch auf Desktop. Responsive Design ist heute Pflicht!
Da Nutzer auf Bildschirmen verschiedenster Grösse surfen, muss deine Website flexibel und anpassbar sein und überall funktionieren.
AMP (Accelerated Mobile Pages) ist für manche Seiten eine Überlegung wert. AMP lädt sehr schnell direkt aus den Suchergebnissen und bekommt ein kleines „Blitz“-Symbol. Das steigert die CTR und kann dein Ranking ebenfalls verbessern.
Richtig platzierte CTAs erhöhen deine Conversion deutlich. Etwa Kontaktformulare oder Newsletter-Anmeldungen sollten leicht auffindbar sein – z.B. als Slide-In, sobald die Seite zur Hälfte gescrollt wurde, oder als Exit-Popup am Schluss.
Bei Shops ist die Farbe von „Kaufen“- oder „Warenkorb“-Buttons entscheidend: Sie müssen immer sofort ins Auge fallen, damit der Nutzer nicht suchen muss. Heb sie klar von anderen Elementen ab!
Stichwort „Whitespace“: Je mehr Leere du um den Button lässt, desto klarer wird er sichtbar.
Fette Überschriften reichen nicht: Sie müssen als <h1>, <h2> etc. ausgezeichnet werden.
Pro Landingpage sollte es nur eine H1 geben. H2 kannst du beliebig oft nutzen, sofern sie sinnvoll sind.
Deine H1 sollte immer das zentrale Keyword enthalten.
Im Seitentitel gehört das Keyword möglichst weit nach links. Google liest von links nach rechts, deshalb ist das Wort weiter links wichtiger. Allerdings solltest du auf Nutzerfreundlichkeit und Relevanz achten – nur, wenn dein Ergebnis geklickt wird (und zwar vom richtigen Publikum), ist das Ziel erreicht.
Installier unbedingt ein SSL-Zertifikat. Was das bringt, erfährst du im Blogartikel meines Kollegen zu SSL-Zertifikaten und SEO.
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