WeMarket delivers record results and invests in the future
WeMarket schliesst 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn der Agenturgeschichte und einem Gewinn von 3,1 Millionen ab.
Best Practices für Warenkorb-Automatisierung: Holen Sie verlorene Verkäufe zurück und steigern Sie Ihre Conversion automatisiert!
FacebookFügen alle Besucher, die auf Ihrem Webshop Produkte in den Warenkorb legen, diese auch tatsächlich zur Kasse? Falls ja, sind Sie entweder ein Ausnahmetalent oder haben sehr viel Glück.
Für uns alle anderen bedarf es ein paar Tricks, um Besucher zu binden und letztlich zu Kunden zu machen – und damit sich diese Investition auch lohnt, automatisieren wir den Prozess. In diesem Blogbeitrag erkläre ich, wie Warenkorb-Automatisierung funktioniert und worauf Sie achten sollten.
Warenkorb-Erinnerungen – auch als Basket Abandonment bekannt – sind eine Remarketing-Form, bei der Sie einem Besucher, der Produkte in den Warenkorb legt und dann ohne Kaufabschluss die Seite verlässt, eine Erinnerung per E-Mail senden. Diese enthält genau die Artikel, die im Warenkorb liegen geblieben sind.
Mit so einer E-Mail machen Sie es Ihren Kund:innen sehr einfach, ihren Kauf fortzusetzen.
Wichtig! Um eine solche E-Mail zu verschicken, benötigen Sie natürlich die E-Mail-Adresse Ihres Besuchers und vor allem sein Einverständnis zur Kontaktaufnahme.
Kommunizieren Sie kurz und prägnant und verfolgen Sie pro Mail immer nur ein Ziel. Geben Sie Ihren Besucher:innen keine zu grosse Auswahl, das lenkt ab und erschwert die Entscheidung. Machen Sie es einfach: Die einzige Entscheidung sollte der Kaufabschluss sein. Verzichten Sie etwa darauf, parallel für Ihre Facebook-Seite oder Sonderangebote zu werben. Fokussieren Sie und bleiben Sie glasklar!
Eine Einzel-Mail geht oft unter und erzielt wenig Wirkung. Es ist daher absolut in Ordnung, mehrere E-Mails zu verschicken – solange Sie gezielt und relevant bleiben. Aber: Niemals die Empfänger vollspammen! Viele Konsumenten finden Reminder-Mails störend (weil sie oft schlecht gemacht sind). Unser Tipp: Maximal 3 Erinnerungen pro Warenkorb-Abbruch.
Wir alle haben es erlebt: Beim Scannen des Postfachs fällt sofort eine Betreffzeile ins Auge – und genau diese Mail wird dann geöffnet.
Investieren Sie Zeit ins richtige Wording, testen Sie verschiedene Varianten und optimieren Sie auf Öffnungsraten.
Nutzen Sie verschiedene Kanäle? Dann überlegen Sie, wie Ihr Warenkorb-Reminder in die gesamte Retargeting-Strategie auf Plattformen wie Facebook eingebettet werden kann.
Auf welche Seite sollen Empfänger:innen nach Klick auf den CTA landen? Startseite, Warenkorb oder etwas dazwischen? Oft startet Produktrecherche mobil, doch der Kauf erfolgt am Desktop. Denken Sie daran, wenn Sie Ihre Besucher:innen zurück lotsen: Sie sollten direkt zur Warenkorberfahrung zurückgeleitet werden – nicht zu einem leeren Warenkorb, wenn der Gerätwechsel vorher stattfand.
Fehlt noch ein kleiner Kaufanreiz? Dann bieten Sie z.B. einen kleinen Gutschein oder ein Geschenk-code als Ansporn an. Das sollte nicht Ihre gesamte Marge schmälern, aber ansprechend genug sein, dass die Empfänger:innen sich für einen Kauf entscheiden.
Beginnen Sie die E-Mail-Kette relativ zügig nach Warenkorb-Abbruch: Die erste Mail nach etwa einer Stunde, am nächsten Tag ein Reminder – vielleicht mit Gutschein. Wer zu lange wartet, riskiert, dass Kund:innen woanders einkaufen.
Wer Empfänger:innen mit zu vielen Botschaften überflutet, sorgt für Verwirrung und riskiert das Gegenteil. Bleiben Sie diszipliniert und bieten Sie nur eine klare Handlung an: Den Kauf abschliessen.
Niemand mag einen vollgestopften Posteingang – Ihre Kund:innen auch nicht. Wie gesagt: Eine Mail reicht meist nicht, aber zu viele sind gefährlich! Worst Case: Ein:e treue:r Stammkund:in geht verloren. Maximal 3 Mails – immer relevant!
Ihre Absender-Identität sollte eindeutig bleiben. Stimmen Sie Design und Tonalität auf Ihren Gesamtauftritt ab und bleiben Sie konsistent. Ob Sie gewöhnlich Humor, Autorität oder andere Stilmittel nutzen: Ziehen Sie es auch bei Erinnerungsmails durch. Ihre Empfänger:innen sollen Sie eindeutig erkennen.
Incentives sind super, aber weniger ist mehr. Verwöhnen Sie Ihre Kund:innen nicht zu sehr, sonst kaufen sie nur noch mit Rabatt ein. Sehen Sie Gutscheine als letzte Motivation für eigentlich bereits kaufbereite Kunden.
R-E-L-E-V-A-N-Z – Timing ist das A und O. Lange warten heisst: Weniger Wirkung! Reagieren Sie schnell: Viele E-Mail-Tools – etwa Mailchimp – ermöglichen bereits nach einer Stunde nach Warenkorb-Abbruch den Versand.
MERKEN!
Ihre Empfänger:innen vertrauen Ihnen ihre Daten und ihr Opt-In an. Missbrauchen Sie dieses Vertrauen nicht! Kein Spam, klare Botschaft, und Relevanz immer über alles!
Mit diesen Tipps können Sie effektive Warenkorb-Automation in jedem E-Mail-Tool einrichten – ob MailChimp, ActiveCampaign oder jedes andere System.
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