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Vermeide SEO-Verlust beim Domainwechsel – so bleibst du in den Suchergebnissen sichtbar und behältst dein Ranking.
Dein Unternehmen ist etabliert und deine Website generiert einen konstanten Besucherstrom über Google. Nach reiflicher Überlegung hast du dich jedoch dazu entschlossen, den Domainnamen zu wechseln. Ein Hinweis vorweg: Ein Domainwechsel ist definitiv nichts, das man regelmässig machen sollte. Die Umstellung birgt immer Risiken. Gleichzeitig solltest du aber auch keine Domain weiter nutzen, die nicht mehr zu deiner Strategie passt. Überlege daher gründlich und entscheide dich weise – idealerweise bleibst du bei deiner neuen Domain lange Zeit.
Oft werden die Risiken eines Domainwechsels unterschätzt, weil „dieses SEO-Zeug“ für viele sehr abstrakt erscheint. Die Folgen jedoch sind sehr konkret: Sinkende Keyword-Rankings bedeuten weniger Sichtbarkeit bei Google. Das kostet dich organischen Traffic und damit Anfragen. Und schliesslich ist das Ziel deiner Website, Besucher, Leads und Umsatz zu generieren.
Verluste im SEO zu ignorieren, kann schnell teuer werden.
Lies deshalb diesen Beitrag aufmerksam, um die wichtigsten Aspekte kennenzulernen, auf die du oder deine Webagentur achten sollten.
Jetzt kommen wir zu den technischen Details. Am wichtigsten ist:
301-Weiterleitungen
Fehlende 301-Weiterleitungen sind einer der grössten Fehler beim Domainwechsel.
Ein 301-Redirect steht für „dauerhaft verschoben“. Genau das muss mit jeder einzelnen Seite deiner Website passieren – wirklich jede muss weitergeleitet werden.
Beispiel: Die Kategorieseite gammeltdomaene.dk/produktkategori1 sollte zu nytdomaene.dk/produktkategori1 weiterleiten.
Ebenso sollte die Produktseite gammeltdomaene.dk/produktkategori1/produkt1 auf nytdomaene.dk/produktkategori1/produkt1 weiterleiten.
Das Prinzip gilt immer. Wird ein Produkt auf der neuen Domain gar nicht mehr angeboten, leitet die Seite auf die relevanteste Kategorie weiter. Also etwa gammeltdomaene.dk/produktkategori1/produkt1 auf nytdomaene.dk/produktkategori1.
Die wichtigsten Seiten für Weiterleitungen sind jene, die:
Alle Daten zu Traffic, Conversions und Umsatz findest du in Google Analytics.
Keyword-Rankings lassen sich mit Tools wie AccuRanker oder Ahrefs überwachen, Ahrefs zeigt zudem, wo Backlinks liegen.
Rankings überwachen
Verfolge deine Rankings vor, während und nach dem Domainwechsel genau, damit du etwaige SEO-Verluste sofort erkennst. Veränderungen bei den Keyword-Positionen fallen im Alltag meist schneller auf als Umsatzschwankungen.
Onpage-Faktoren
Ändere möglichst keine relevanten Onpage-Parameter, ausser du bist wirklich fit in SEO – vor allem, wenn die alte Seite schon gut läuft. Besonders wichtig:
Übertrage mindestens deine bestehenden Texte, gern ergänzt um noch relevantere Inhalte.
Wenn du bereits viel in SEO investiert hast, kennst du die wertvollsten Landingpages. Diese Seiten solltest du besonders sorgfältig umziehen.
Google Bot
Sperre den Zugang von Google über die robots.txt, während deine neue Seite noch im Aufbau ist. Sobald der Relaunch fertig ist: Sofort wieder freigeben. Sonst bleibst du sprichwörtlich unsichtbar bei Google.
Geschwindigkeit
Je schneller deine Website lädt, desto besser das Nutzererlebnis – und Google weiss das. Führt die Migration zu längeren Ladezeiten, drohen Rankingverluste und weniger Besucher. Deine neue Seite sollte mindestens so schnell laden wie die alte. Teste die Geschwindigkeit vor und nach dem Wechsel mit Google Page Speed Insights.

Mobile-Freundlichkeit
Google ist längst „Mobile First“. Heisst: Deine neue Seite muss mobilfreundlich und responsiv sein – egal, wie deine alte war. Mehr zum Mobile First Index und der Wichtigkeit eines responsiven Designs liest du hier. Teste die mobile Usability vor und nach dem Relaunch mit dem Google Mobile Friendliness Tester.

Reiche nach Launch der neuen Seite eine aktualisierte Sitemap in der Search Console ein, damit Google alle Seiten korrekt und schnell indexiert. Prüfe, dass die Zahl der indexierten Seiten stimmt – entweder wie vorher oder, falls bereinigt wurde, auf den gewünschten aktuellen Stand.
Halte auch nach dem Domainwechsel die Daten in der Search Console im Blick. Viele Fehler tauchen hier als erstes auf.
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