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SEO-Tipps und Tricks für die Anpassung an Googles Algorithmus-Updates. Optimiere deine Strategie und verbessere dein Ranking.
Anfang August 2019 veröffentlichte Google einen Leitfaden mit wertvollen Empfehlungen für SEO-Experten, wie man trotz Algorithmus-Updates dauerhaft starke Rankings bei Google hält.
Google passt seinen Algorithmus sehr häufig an. Im letzten Jahr allein gab es rund 3’200 Updates. Diese Masse ist unmöglich zu überblicken. Trotzdem gibt es wichtige Updates, die im SEO berücksichtigt werden sollten.
Deshalb habe ich diesen Leitfaden erstellt: Hier findest du Tipps & Tricks, um Googles Empfehlungen für SEOs zu interpretieren und dein Ranking trotz Änderungen stark zu halten.
Den offiziellen Beitrag dazu kannst du hier bei Google lesen.
Google arbeitet kontinuierlich daran, die Suchresultate und das eigene Produkt zu verbessern. Deshalb überprüfen sie regelmässig, wie ihre Systeme Informationen sammeln, bewerten und verarbeiten.
SEO-Profis bemerken bei Updates oft Änderungen im Ranking und Traffic. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass du gegen Googles Regeln verstossen hast. In der Regel belohnen Core-Updates Webseiten, die sich an Googles Richtlinien halten – und Rankings sowie organischer Traffic pendeln sich nach einigen Tagen meist wieder ein.
Google will seinen Nutzern stets die besten und relevantesten Ergebnisse ausspielen. Überlege dir also auch, ob dein Content wirklich der Beste und Treffendste für deine Besucher ist.
Früher war es üblich, Keywords exzessiv zu wiederholen – das funktioniert heute nicht mehr. Nutzererlebnis und User-Verhalten auf deiner Seite sind zentrale Rankingfaktoren. Gib deinen Besuchern deshalb das beste Erlebnis auf deiner Webseite.
Google legt nicht alle Rankingfaktoren offen, aber im Artikel finden sich wichtige Fragen, die du dir zu deinem Content stellen solltest. Im Folgenden findest du diese Fragen, meine Interpretation und Hinweise, wie du sie zur Content-Optimierung nutzen kannst:
Google straft zwar keine doppelten Inhalte explizit ab, sucht aber immer nach Neuem und Aktualisierungen. Bei über einer Milliarde Webseiten und Blogs ist es wichtig, deine Inhalte stetig zu verbessern und zu aktualisieren.
Google möchte für jede Suchanfrage möglichst die komplette Antwort bieten. Daher werden ausführliche Seiten, die alle Nutzerfragen abdecken, besser gerankt. Überlege bei deinem Content immer, welche Aspekte die Nutzer wirklich interessieren – ist der Inhalt zu oberflächlich, bewertet Google ihn als wenig hilfreich und das Ranking leidet.
Übertriff mit deinem Content immer die Konkurrenz. Reproduziere nicht nur, sondern liefere eigene Analysen und Schlussfolgerungen aus deiner Erfahrung und verfügbaren Daten – biete echten Mehrwert.
Kopiere kein fremdes Material. Nutzt du externe Quellen, verlinke sie und ergänze sie um deine eigenen Analysen, Meinungen und Schlussfolgerungen. Mach deinen Content einzigartig, auch wenn Impulse von aussen kommen.
Niemand liebt Clickbait! Die Überschriften und Title-Tags müssen das Seiten-Thema korrekt widerspiegeln. Laut Copyblogger.com lesen 8 von 10 nur die Überschrift, aber nur 2 von 10 klicken weiter – das macht es umso wichtiger, das Interesse gleich zu wecken.
Keiner mag Clickbait – und Google merkt es an der hohen Absprungrate. Wer so arbeitet, verliert schnell die Top-Platzierung.
Stelle deine Leser und potenziellen Kunden in den Fokus. Was wollen und müssen sie wissen, bevor sie kaufen? Erarbeite gezielt Inhalte, die echte Fragen beantworten und echten Wert liefern.
Vergiss den Wert deines Contents für die Leser und dich selbst nicht – frage dich kritisch, ob er würdig ist, in einer gedruckten Fachpublikation zu erscheinen.
Der Content und seine Qualität sind zentrale Google-Rankingfaktoren. Semantische Algorithmen simulieren, wie Nutzer Inhalte aufnehmen. Zusammen mit Userdaten erkennt Google, wie glaubwürdig du als Branchenexperte bist.
Deshalb ist es wichtig, Inhalte zu erstellen, die deine Expertise unterstreichen. Vermeide dünne Inhalte und setze auf nachhaltigen, für potenzielle Kunden relevanten Evergreen-Content.
Was Google zum Thema Expertise sagt und wie ich es verstehe, findest du unten:
Vertrauen baust du mit Ehrlichkeit gegenüber Besuchern und Kunden auf. Zeige deine Quellen und Referenzen, stelle dich und dein Team mit Foto und Kurzvita vor. Transparenz macht dich glaubwürdig.
Vergleiche dein Angebot in Menge, Qualität und Resonanz auf Social Media mit dem der Wettbewerber.
Nur echtes Know-how legt Expertise offen. Wer z. B. zu Nahrungsergänzung bloggt, ohne Ernährung zu verstehen, wird schnell enttarnt. Tiefes Wissen ist essenziell.
Fakten und Quellen immer verifizieren! Das Netz ist voll von Fehlinformationen. Falsche Fakten können bei Google zum Abstrafen führen.
Kommt ein Besucher zu dir, findet er eine verlässliche, umfassende Antwort? Verlässt er die Seite, fehlt das Vertrauen. Überzeuge nicht nur fachlich, sondern auch als glaubwürdige Quelle.
Auch die Präsentation inhaltlicher Angebote ist ein Rankingfaktor. Besonders folgende Punkte sind beim Ausliefern deiner Inhalte an Google und Besucher entscheidend:
Vor Veröffentlichung auf Korrektur lesen! Inhalte sollten einfach lesbar und ansprechend gestaltet sein – denke an Layout, Schrift und Farben.
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Stelle vor Veröffentlichung die Qualität kritisch in Frage. Liefere ein komplettes Erlebnis mit passenden Grafiken, Videos & Co. Gute Texte allein reichen nicht mehr aus!
Fokussiere dich auf ein gutes Nutzererlebnis: Verlinke nicht unnötig oft, sondern beantworte die Nutzerfrage direkt. Google bevorzugt Seiten, die Suchanfragen direkt beantworten.
Eine schnelle Website ist entscheidend. Zu viele Banner können sie verlangsamen und Besucher stören oder vergraulen. Daher unbedingt auf eine positive User Experience achten – für die gesamte Seite wie auch einzelne Landingpages.
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Mehr als die Hälfte der Suchanfragen – etwa 60% – laufen über Mobile Devices. Deine Website muss mobil benutzerfreundlich sein!
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Eigene, einzigartige Inhalte sind ein grosser Vorteil – doch du solltest auch im Blick haben, was Mitbewerber veröffentlichen. Nur Nischenthemen, aber nicht die Basics zu behandeln, erschwert das Ranking für wichtige Keywords.
Checke bei deinen Zielkeywords, welche Inhalte auf Seite 1 bei Google ranken. Liefere mehr, bessere und tiefere Inhalte als die Konkurrenz. Ist dein Content nicht überlegen – warum sollte Google dich oben anzeigen?
Schreibst du wirklich für deine Zielgruppe oder primär für Suchmaschinen?
Alle SEOs sagen es immer wieder: Schreibe immer für Menschen, nicht für Suchmaschinen! Google will Nutzeranfragen bedienen und zufriedenstellen. Der Fokus muss immer beim User liegen.
Google hat umfassende Qualitätsrichtlinien. Noch versteht Google Inhalte nicht wie ein Mensch – aber sie werten viele Verhalten-Signale aus, um Relevanz sowie Qualität zu beurteilen.
Im SEO und Content-Marketing solltest du immer daran denken: Google will Nutzern die besten und relevantesten Suchergebnisse bieten. Deswegen produziere Content für Menschen, nicht für Maschinen! Versetze dich in deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse – so erreichst du die besten Ergebnisse.
Auch dein eigenes Suchverhalten signalisiert Google, wie zufrieden du mit Resultaten bist: Bleibst du auf einer Seite? Wie lange? Klickst du zu weiteren Unterseiten? Gehst du schnell zurück?
Solche Signale sammelt Google für die Rankings. Satisfiziere deine Nutzer mit vollständigen Antworten – das bleibt deine beste SEO-Investition auf lange Sicht, durch alle Updates hinweg.
Weitere Infos zu Content Marketing:
2019-Guide: Mehr Erfolg mit Content-Marketing & SEO
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…oder zu technischem SEO:
Was ist der Google Tag Manager – und warum nutzen?
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