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Erreiche deine Zielgruppe mit Google Ads

Zielgruppen mit Google Ads präzise erreichen: Lerne, wie du Kampagnen für mehr Sichtbarkeit, Klickrate und Conversions optimierst.

18 Jan. 20254 min. læsetidThomas HaurumThomas Haurum

Wenn du mit Google Ads deine Zielgruppe erreichen und dein Potenzial voll ausschöpfen willst, ist es entscheidend, beim Aufsetzen deiner Kampagnen auf deine Zielgruppe zu fokussieren.

Das klingt selbstverständlich, doch viele Unternehmen starten Google-Ads-Kampagnen, ohne die Zielgruppe ausreichend zu betrachten. Wie im klassischen Marketing ist die Ausrichtung auf die Zielgruppe einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Hier zeige ich dir einige zentrale Aspekte, mit denen du Google Ads für deine Zielgruppe optimal einsetzt.

Kenne deine Zielgruppe, bevor du Google-Ads-Kampagnen startest

Die meisten Unternehmen kennen ihre Zielgruppe, sei es dokumentiert oder nur ein Bauchgefühl. Je konkreter du deine Zielgruppe definierst, desto gezielter kannst du werben. Ein Gießkannenprinzip bringt selten Erfolg – manchmal kommen zwar teure Conversions dabei raus, aber oft auch nicht. Falls du bereits Lehrgeld gezahlt hast: Sieh’s als wertvolle Erfahrung.

Trotzdem lassen sich gesammelte Daten oft noch sinnvoll nutzen. Zum Beispiel gibt es eventuell Keywords, die du als negative Keywords hinzufügen solltest oder Suchbegriffe, die zwar selten konvertieren, aber für dich funktionieren. Dein Werbebudget war also nicht komplett verschwendet.

Gerade bei Keywords ist sorgfältige Analyse wichtig. Zu breite Begriffe bringen viele Klicks, aber nur wenige Conversions. In manchen Nischen wiederum sind Keywords so spezifisch, dass kaum Traffic entsteht. Willst du herausfinden, welche Begriffe oft genutzt werden, helfen dir Google-Suggest-Vorschläge, über die du hier mehr lesen kannst.

TIPP: Beurteile Begriffe individuell – Wortgruppen wie “dein-Produkt Preise” oder “günstig dein-Produkt” verschwenden Budget, wenn du eine Premiumpositionierung hast. Und “dein-Produkt online” ist irrelevant, falls nur stationärer Verkauf möglich ist.

Stelle Kampagneneinstellungen gezielt für deine Zielgruppe ein

Beim Einrichten einer Google-Ads-Kampagne kannst du viele Einstellungen setzen. Diese erlauben dir, auf verschiedene Zielgruppensegmente gezielt zu bieten. Durch eine gute Vorbereitung kannst du unterschiedliche Gebote innerhalb derselben Kampagne einfach steuern – so setzt du dein Werbebudget wirkungsvoll ein.

Geografische Ausrichtung deiner Google Ads

Bist du ein lokales Unternehmen, macht eine geografische Eingrenzung deiner Ads Sinn. So bezahlst du nicht für Klicks von Nutzern, die ohnehin fernab wohnen – warum sollte jemand aus Lolland einen Handwerker aus dem Mittelland beauftragen?

TIPP: Egal, ob du regional, national oder international aktiv bist: Unterteile die Gebiete in kleinere Regionen. So kannst du Gebote in Bereichen erhöhen oder senken, je nachdem wie sie performen. Dein Budget arbeitet effizienter für dich – statt ganz „Schweiz“ also lieber z.B. „Nordschweiz“, „Zürich“, „Ostschweiz“ usw.

Schalte Anzeigenzeiten gezielt, wenn deine Zielgruppe aktiv ist

Weisst du, dass deine Zielgruppe zu bestimmten Tageszeiten aktiv ist, kannst du deine Google-Ads-Kampagnen darauf timen. So vermeidest du Klicks in schwachen Zeitfenstern. Die Einstellungen lassen sich jederzeit anpassen – hast du viele Klicks ohne Conversions zu bestimmten Zeiten, deaktiviere diese Zeiträume, um Budget zu sparen.

Du kannst auch gezielte Wochentage wählen – ist dein Geschäft an gewissen Tagen geschlossen, blende Anzeigen dann aus.

TIPP: Sei vorsichtig beim Ausschliessen von Zeiten. Gerade während der Recherchephase surfen Nutzer oft ausserhalb der Geschäftszeiten und kaufen erst später. Du willst nicht, dass sie zur Konkurrenz gehen, nur weil deine Anzeige dann nicht sichtbar war.

Die optimale Strategie hängt vom Geschäft ab: Ein Notfallhandwerker ist rund um die Uhr relevant, ein Servicebetrieb mit Geschäftszeiten nur während dieser Zeit.

Richtet sich deine Zielgruppe auf Mobile, optimiere für mobile Geräte

Wenn deine Zielgruppe hauptsächlich auf Smartphones unterwegs ist, macht eine Ausrichtung auf Mobilgeräte Sinn. Standardmässig werden bei Google Ads alle Geräte angesprochen. Falls du dennoch keine responsive, sondern eine adaptive Seite hast (z.B. m.domain.com), erstelle gezielt Mobile-Anzeigen dorthin – damit reduzierst du Absprungraten und schonst das Budget.

Mit einer mobiloptimierten Seite und guten Conversion-Raten – oder einer begründeten Annahme, dass bessere Mobilplatzierung zu mehr Leads führt – kannst du die Gebote nach Gerät anpassen. Im Beispiel unten ist der Mobil-Gebotsfaktor auf +25% gesetzt. Das geht pro Keyword oder Anzeigegruppe, nach Wunsch aufwärts oder abwärts.

TIPP: Versuche spezielle Anzeigen für mobile Endgeräte zu erstellen, bei denen Nutzer dich direkt anrufen können. Falls du keine belastbaren Daten dazu hast, nutze Telefontracking auf deiner Webseite.

Biete gezielt für frühere Besucher oder passe Anzeigen an sie an

Mit RLSA (Remarketing Lists for Search Ads) kannst du gezielt auf wiederkehrende Website-Besucher bieten.

Du könntest für Nutzer, die schon da waren, aber nichts gekauft haben, das Gebot z.B. um 50% erhöhen, wenn diese erneut bei Google suchen. Damit erreichst du User, die bereits Interesse zeigten, aber noch in der Recherche waren. Wenn sie bei dir kaufen, hat sich der Erstkontakt gelohnt und du verlierst sie nicht an einen Mitbewerber.

Neben gesteigerten Geboten kannst du Anzeigen auch ausschliesslich an frühere Besucher ausspielen. Gerade für generische Keywords ist dies wirkungsvoll, da diese Nutzer schon ein Vorinteresse haben und im Kaufprozess jetzt weiter sind – und sich vielleicht nicht mehr explizit an Firmennamen erinnern. Die Reichweite ist geringer, aber für breite Begriffe vorteilhaft.

Ferner kannst du spezielle Anzeigen nur für Nutzer deiner Remarketing-Liste schalten, etwa mit exklusiver Botschaft oder Angeboten wie einer Leseprobe, einem Demo oder anderen Soft-Conversions. Für diese User kannst du gezielt neue Anzeigen zur Konvertierung in reale Kunden gestalten – etwa mit dem Kauf eines E-Books oder Abschluss eines Abos.

Deine Zielgruppe lässt sich mit Display-Ads noch gezielter ansprechen

Mit Display-Ads bei Google kannst du deine Zielgruppe noch genauer auswählen. Die Anzeigen erscheinen als Text oder Banner auf vielen Websites. Mit Google-Display-Anzeigen kannst du zum Beispiel gezielt nach:

Geschlecht, Alter, Interessen, Gerät, Betriebssystem oder sogar nach dem Surfverhalten – wie nur Nutzer mit oder ohne WLAN.

TIPP: Erfahre mehr über Display-Ads bei Google hier.

…Und zuletzt: Das Thema Google-Ads-Budget

Es bringt wenig, das kleinste Budget zu fahren – aber je gezielter du deine Kampagnen ausrichtest, desto mehr bekommst du fürs Geld. Daher wundere dich nicht, wenn dein Budget sinkt und/oder die Conversionrate steigt. Ist dein Unternehmen bereit zu wachsen?

TIPP: Spare Budget bei Google Ads durch diese einfachen Schritte.

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