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Tipps für eine effektive LinkedIn InMail-Kampagne, die deine Zielgruppe direkt anspricht und deine Chancen auf mehr Conversions erhöht.
LinkedIn gilt als teure Werbeplattform mit wenigen Erfolgsgeschichten. Hier teilen wir einen eigenen Erfolg UND erklären, wie du die gleiche Kampagne startest. Es dreht sich alles um InMails auf LinkedIn.
InMails auf LinkedIn sind Direktnachrichten, die du an Personen senden kannst, mit denen du nicht vernetzt bist. Diese Funktion ist nur für Premium-Mitglieder verfügbar – UND kann als Werbeformat genutzt werden, um deine Zielgruppe gezielt zu erreichen.
Nun zeige ich dir, wie wir InMails für unsere Werbung auf LinkedIn genutzt haben und weshalb ich sie für DAS am meisten unterschätzte Werbeformat auf LinkedIn – und vielleicht auch im Onlinemarketing – halte.
Werbung auf LinkedIn ist herausfordernd. Im B2B-Bereich bietet LinkedIn einzigartige Zielgruppenoptionen, die keine andere Plattform so detailliert abdeckt – nach Jobfunktion, Branche, Unternehmen, Seniorität usw. Und das bei einer riesigen Nutzerbasis.
Erfolgsgeschichten aus LinkedIn-Kampagnen gibt es aber selten – bis jetzt!
LinkedIn ist ein Netzwerk für DEINE beruflichen Kontakte – und genau das wird im Werbekontext oft vergessen.
Viele nutzen LinkedIn wie Facebook: mit Anzeigen im Newsfeed oder als „rechte Seiten“-Anzeigen – Text oben im Browser. LinkedIn selbst erwähnt nicht einmal die Möglichkeit, InMails als Werbeformat einzusetzen.
Dadurch bleiben LinkedIn InMails unbeachtet – und das ist schade!
Werbetreibende konkurrieren ständig um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe. Wird eine Nachricht empfangen – per SMS, Mail, Messenger oder LinkedIn – wird sie zumindest im Vorschautext gelesen.
Anders gesagt: Du hast die volle Aufmerksamkeit des Empfängers!
Das macht dieses Werbeformat so wirkungsvoll – du bekommst wesentlich mehr Sichtbarkeit als mit einer weiteren Newsfeed-Anzeige.
Ich meine NICHT die InMails, die nur LinkedIn-Premium-Nutzende verschicken. Gemeint sind klassische Anzeigen, die du im Kampagnenmanager von LinkedIn aufsetzt und die direkt deiner Zielgruppe zugestellt werden.
Hier ein Beispiel:

Unsere Testkampagne mit gesponserten Nachrichten auf LinkedIn erzielte:
Wie im Beispiel zu sehen, haben wir kein Gratis-E-Book oder sonstiges Freebie angeboten. Das hätte sicher zu noch mehr Klicks nach dem Öffnen geführt.
Unsere Kampagne erhielten Personen, die unsere Website besucht und bei Marketingentscheidungen im Unternehmen eine Rolle spielen.
Zum Glück ist das recht einfach – vor allem, wenn du LinkedIn Ads bereits kennst. Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Vorab brauchst du:


Hier benennst du die Gruppe, legst Budget und Zeitraum fest.
Ich hatte dabei schon öfter Probleme: LinkedIn vertauscht manchmal Tag und Monat. Also: Augen auf und Geduld haben!
Derzeit unterstützen zwei Ziele InMails/Message Ads:

Im Beispiel geht es um Website-Besuche (Case-Study lesen), also „Website-Besuche“ auswählen.
Ich will alle Marketingleiter, Vertriebsleiter oder Kommunikationschefs (und ähnliche Rollen) in der Region Mittelland erreichen. Dies lässt sich im Targeting-Tool einfach einstellen.

Tipp! Prüfe, ob sich deine Zielgruppe je nach Profilsprache ändert. Standardmässig ist es Englisch, nicht alle haben auf Deutsch umgestellt. Darum ruhig Englisch als Profilsprache wählen.
Hier wird’s spannend: Wähle Message Ad als Anzeigenformat!

Danach Budget, Zeitraum und Gebot festlegen.
LinkedIn verlangt mindestens 60 CHF pro Tag.
Das gesamte Budget wird jedoch nicht garantiert ausgegeben – hängt vom Login-Verhalten deiner Zielgruppe ab.
Conversion-Tracking via Insights-Tag ist sinnvoll, um zu messen, ob Empfänger wirklich klicken und konvertieren.
Jetzt die eigentliche Anzeige – deine Botschaft an die Zielgruppe! Einfach auf „Neue Anzeige erstellen“ klicken.

Benenne die Anzeige und wähle den Absender.
Der Absender muss ein persönliches Profil sein, kein Unternehmensprofil. Genau darin liegt eine grosse Stärke des Formats: Alle anderen Kampagnen haben ein Unternehmen als Absender – hier geht’s persönlicher.

Tipp! Schreibe eine kurze, knackige Betreffzeile! Stelle dich – gerade, wenn keine Beziehung besteht – und deine Botschaft früh vor.
Alle Felder ausfüllen, Bild/Banner hochladen, auf „Erstellen“ klicken – und los geht’s!
Fast alle Formate haben Schwächen: Bei InMails sieht man nicht, wer die Nachricht erhalten hat.
Wer gezielt bestimmte Personen erreichen will, braucht ein LinkedIn-Premium-Konto und muss InMails einzeln senden.
Das ist zeitaufwändig und kostet weit mehr. Wer eine breite Zielgruppe will, sollte die beschriebene Methode nutzen.
Entscheidend ist immer: Alle Kampagnen müssen die Regeln zum SPAM, insbesondere Direktmarketing, erfüllen.
Am 11. September 2018 entschied der Konsumentenschutz folgendermassen:
InMails an Nutzer-Postfächer gelten als elektronische Post und somit als Werbung. Unternehmen benötigen dafür vorherige Einwilligung.
Am 21. Juli 2020 wurde das auch für Conversational Ads bestätigt:
Marketing via Conversation Ads gilt als elektronische Post und fällt somit unters Spamverbot. Auch hierfür ist Einwilligung nötig.
Es ist also laut Gesetz untersagt, LinkedIn Sponsored InMails oder Conversational Ads für Marketing ohne vorheriges Einverständnis einzusetzen.
Was heisst das konkret?
Ohne ausdrückliche Zustimmung (wie beim klassischen Newsletter) dürfen diese Werbeformen nicht genutzt werden.
Nur jenen Empfängern, von denen eine ausdrückliche Zustimmung für Direktmarketing vorliegt – etwa Newsletter-Abonnenten (wenn in den AGB akzeptiert) – darf geworben werden.
Tipp! Wer als Privatperson keine Sponsored InMails oder Conversational Ads will, kann sie in den Einstellungen deaktivieren:
Unter Einstellungen & Datenschutz → Kommunikation → Nachrichten

Ich hoffe, diese Anleitung inspiriert dich zur eigenen InMail-Kampagne auf LinkedIn!
Bei Fragen oder für Unterstützung mit deiner LinkedIn-Werbung helfen wir gerne. Hier kontaktieren oder ruf an unter 71 99 34 74 – ganz unverbindlich.
Mehr Reichweite für deine Kampagnen? Dann stöbere in diesen tollen Artikeln von meinen Kolleg:innen:
Viel Erfolg!
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