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Optimiere und kontrolliere deine Google Ads, um maximale Performance zu erzielen. Gewinne Sicherheit über Kosten und Sichtbarkeit.
Es kann überwältigend sein, mit dem Tempo der Veränderungen und Neuerungen bei Google Ads Schritt zu halten.
Du fragst dich vielleicht: Habe ich wirklich alles im Griff und die Kontrolle über meine Google Ads Werbung?
Googles Ziel ist es, dass du dein Ads-Konto immer einfacher einrichten kannst – Ziel, Fokus und Tagesbudget definieren – und das System übernimmt den Großteil der Werbung. Mit guter Übersicht und cleverer Struktur klappt das oft bestens.
Viele behalten aber lieber etwas Kontrolle über ihre Anzeigen, statt Google alles zu überlassen. Also wird häufig geprüft, welche Keywords Klicks (und Kosten!) verursachen – so behältst du wenigstens das Budget im Blick.
Doch nur wenige schauen sich die grundlegende Struktur an oder werfen einen Blick hinter die Zahlen. Wer das doch tut, erlebt mitunter Überraschungen – auch wenn auf den ersten Blick alles läuft.
Google ist nicht immer transparent bei Änderungen – und diese können erheblichen Einfluss auf dein Konto und die Performance nehmen.
Wenn du nicht alles an Google abgeben willst, kommen hier ein paar Tipps, worauf du achten solltest, um mehr Kontrolle über dein Google Ads Konto zu behalten.
Im Kern ist es:
1. Das Budget
2. Keyword-Kontrolle (= Kosten)
3. Automatische Anzeigen-Erstellung verhindern
Bei einer neuen Kampagne gibst du immer ein Tagesbudget an – damit du den Maximalbetrag im Trubel nicht vergisst.
Startest du mehrere Kampagnen gleichzeitig, übersiehst du aber schnell den kumulierten Tagesverbrauch.
Kopierst du z. B. eine Kampagne mit 1’000 CHF Tagesbudget, verdoppelst du rasch deine täglichen Ausgaben.
Lösung: Gemeinsame Budgets nutzen.
Mit dem Tagesbudget steuerst du deine Ausgaben recht gut. Schwankungen gibt es, aber Google gleicht diese im Monat meist sauber aus.

Dennoch – manchmal gibt Google an einzelnen Tagen das Doppelte aus! Keine Panik: Im Monatsverlauf wird’s normalerweise ausgeglichen.
Doch wenn du – oder dein Chef – nie die Tagesgrenze überschreiten willst, wird’s schwieriger.
Lösung: Setze „automatische Regeln“ – ist einfacher als gedacht.
Mehr dazu: Das Beste aus automatischen Regeln bei Google Ads rausholen
Ein bewährter Trick gegen teure Keywords sind Longtail-Keywords („VW Golf VII 1.6 TDi 110 BlueMotion“ statt „VW Golf“). Dafür bekommst du weniger Traffic und musst mehrere Longtails kombinieren.
Oft siehst du dabei „wenig Suchvolumen“ und deine Anzeige erscheint vielleicht nie, selbst wenn das Keyword perfekt passen würde. Mit breiteren Keywords holst du dir aber mehr Reichweite.
Du kannst definieren, wie breit ein Keyword sein soll – exakt, Wortgruppe oder weitgehend passend (broad match) – und diese in eigenen Anzeigengruppen nutzen.
Exakte Übereinstimmung konvertiert meist besser, deshalb empfiehlt sich die Trennung.
Dann ist es spannend zu sehen, welche Suchbegriffe User wirklich eintippen.
Sind die Match-Types nicht getrennt, findest du schwer heraus, welche Keywords durch welche Suchanfragen ausgelöst wurden. Noch ein Grund, sie mindestens in getrennten Gruppen zu führen.
Lösung: Es gibt einen simplen Trick, um die zugehörigen Suchbegriffe pro Keyword zu sehen: Einfach ein Keyword markieren, dann erscheint die Option, die Suchanfragen anzeigen zu lassen:

Hinweis: Bei Broad Match – ohne „+“ vor dem Keyword – musst du besonders wachsam sein, welche Suchen tatsächlich deine Anzeigen triggern. Hier tauchen oft auch Suchen mit deinem Brand auf, was die Ergebnisse verfälschen kann.
„Exakt ist leider nicht mehr richtig genau…“
Leider hast du bei exakter Übereinstimmung nicht mehr die volle Kontrolle – Google hat die Regeln gelockert. Das kann gut – oder auch schlecht sein.
Das Negative: Google zeigt deine Anzeige zum Teil auch bei „verwandten Suchen“ – sogenannten „Exact Match (Close Variant)“. Beispielsweise kann „VW Golf Van“ als Variante für „VW Golf“ gelten – manchmal passend, manchmal nicht. Das bringt meist mehr Klicks (und kostet mehr) – bei tieferer Conversion.
Das Positive: Es kann andererseits auch zu mehr Conversions führen.
Lösung: Leider keine.
Du kannst dies nicht deaktivieren.
Natürlich kannst du in den Suchanfragen regelmäßig ausmisten, aber das entspricht nur begrenzt echter Kontrolle.
Es gibt eine etwas technischere „Lösung“: Mit sogenannten Scripts (fortgeschrittene Regeln) lassen sich „Close Variants“ automatisch pausieren, wenn sie nicht binnen einer Frist konvertieren. Solche Scripts findest du gratis bei seriösen Anbietern – aber: Ist es einmal aktiviert, gilt „kein Zurück“. Es lohnt sich, vorher eine:n Experten:in zu fragen.
Klingt schräg, kommt aber vor: Das System erstellt eigenständig neue Anzeigen. Der erste Schreck ist garantiert:

Wir haben bisher keine Katastrophen erlebt, wenn das passiert ist, aber du verlierst die Hoheit über deinen Anzeigentext. Lösung: Nach der automatischen Anzeigen-Erstellung erhältst du eine Meldung und kannst diese Funktion deaktivieren:

Falls du dein Google Ads Konto nicht regelmäßig prüfst und diese Option nicht deaktiviert hast, gibt’s sonst womöglich eine böse Überraschung.
Das waren meine 3 Tipps für mehr Überblick und Kontrolle in Google Ads. Brauchst du Beratung oder Unterstützung beim Setup deiner Kampagnen? Wir helfen gerne weiter.
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Weitere Tipps für dein Google Ads Setup findest du in diesen Blogposts:
6 Dinge, die du über Google Ads wissen solltest
Einführung Google Ads
Mehr Traffic mit Brand-Keywords
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