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6 Dinge, die Sie über Google Ads wissen müssen

Google Ads erklärt: Zielgerichtete Anzeigen erstellen, Sichtbarkeit steigern, mehr Kundschaft gewinnen.

25 Jan. 20253 min. læsetidJannick TroelsenJannick Troelsen

6 Dinge, die Sie über Google Ads wissen müssen

Dieser Blogbeitrag richtet sich an alle, die noch wenig mit Google Ads zu tun hatten, aber neugierig sind, was dahintersteckt. Hier erhalten Sie eine leicht verständliche Einführung.

Sie bekommen einen klaren Überblick über Google Ads – selbst wenn Sie noch nie damit gearbeitet oder darüber gelesen haben.

Was ist Google Ads?

Google Ads ist die Plattform hinter den Werbeanzeigen, die Sie bei jeder Google-Suche sehen. Die Anzeigen erscheinen meist oben/unten in den Suchergebnissen oder rechts, nachdem Sie eine Suche eingegeben haben.

Google Ads arbeitet mit Werbetreibenden zusammen, um die besten Anzeigen für Ihre Suchanfrage zu finden.

Das Schlüsselwort bei Google Ads ist Relevanz

Das Schlüsselwort bei Google Ads ist „Relevanz“. Verschiedene Faktoren in einem mathematischen Algorithmus sorgen dafür, dass die Anzeigen zu Ihrer Suche passen. Dadurch sind die Anzeigen für Sie relevant und die Chance, dass Sie darauf klicken, steigt.

Denken Sie daran: Wenn Google für die Nutzer nicht relevant ist, wird Google nicht mehr als Suchmaschine genutzt.

Im Folgenden sehen Sie, wo Google Ads normalerweise nach einer Suche eingeblendet werden.

Die Suchresultate/Anzeigen im roten Kasten sind Google Ads. Die Einträge außerhalb des roten Kastens sind „organische“ Suchergebnisse. Der Unterschied zwischen beiden wird weiter unten erklärt:

Die organischen Suchergebnisse bei Google

Die Position Ihrer Website bei den organischen Ergebnissen von Google hängt davon ab, wie gut Ihre Seite ist und wie sie sich im Laufe der Zeit bezüglich SEO (Suchmaschinenoptimierung) geschlagen hat.

SEO umfasst den Seiten-Code sowie den Inhalt der Website. Es gibt zahllose Faktoren, die Ihre Platzierung in der Suche beeinflussen. Wichtig ist, dass Sie sich an die Regeln und Richtlinien von Google halten – sonst riskieren Sie, weit nach unten zu rutschen, was kaum wieder aufzuholen ist.

Theoretisch sind die organischen Suchergebnisse kostenlos – aber nicht ganz, denn sie erfordern viel SEO-Know-how. In der Regel sind die Top-Plätze von großen Marken besetzt, wobei das je nach Suchbegriff variiert.

Ein weiterer Faktor: Wie viele relevante, eingehende Links hat Ihre Website und stammen diese von anderen „guten“ Websites?

Bezahlte Google Ads

Eine schnelle und effektive Möglichkeit, gute Besucher auf Ihre Website zu bringen, sind bezahlte Google Ads. Die Anzeigen werden meist nach ausgewählten Keywords angezeigt.

Sie können Ihre Anzeigen so optimieren, dass Sie exakt die Zielgruppe erreichen, die aktiv nach Ihrem Angebot sucht. Sucht z.B. Frau Meier nach „günstige Keramik“, können Sie Ihre Anzeige auf diese Suchanfrage ausrichten. Natürlich müssen Sie auch das entsprechende Produkt anbieten und Google Ads sowie Kampagnen richtig einstellen.

Dies wird auch PPC-Marketing genannt – Pay-per-Click. Das bedeutet: Sie zahlen nur, wenn jemand aus Ihrer Zielgruppe auf die Anzeige klickt und Ihre Website besucht.

Damit kommen wir zum nächsten Abschnitt.

Was kostet Google Ads?

Google Ads kann nichts oder alles kosten. Klingt seltsam? Kurz gesagt:

Sie können Ihr Werbebudget komplett frei festlegen. Haben Sie ein kleines Unternehmen und wollen nur 200 CHF pro Monat für Online-Marketing ausgeben, so wird auch nur dieser Betrag verbraucht. Google Ads schaltet Ihre Anzeige, solange Ihr Budget reicht. Ist es verbraucht, werden die Anzeigen solange nicht mehr gezeigt, bis wieder Budget freigegeben ist.

Meist lohnt sich Google Ads – je nach Branche. Wichtig ist: Alles ist messbar. Sie sehen jederzeit, ob Ihre Anzeigen, Kampagnen und Keywords erfolgreich sind.

So können Sie Ihre Kampagnen laufend optimieren und sich auf die besten konzentrieren – alles, was Sie dafür brauchen, sind die richtigen Statistiken. Analysen sind mit Google Ads selbst möglich, aber auch mit externen Tools wie Google Analytics. Auf Statistikdetails gehe ich hier bewusst nicht weiter ein – das wäre sehr technisch.

Für welche Unternehmen ist Google Ads geeignet?

Wer Google Ads nutzt, ist nicht eingeschränkt – es hängt ganz vom Unternehmen ab. Wenn Sie z.B. frische Erdbeeren ab Hof verkaufen, vergeht vielleicht der Tag mit Pflücken und der Gewinn ist knapp – in dem Fall ist Werben kaum sinnvoll.

Für einen Online-Shop mit Kleidung dagegen ist Google Ads hochrelevant. Ich habe beispielhaft zwei generische Suchbegriffe analysiert, um den Unterschied zu zeigen und Ihnen eines der Tools vorstellen zu können, mit dem Sie Ihre Anzeige optimal ausrichten.

Ich habe den Traffic für „Kleidung online“ und „frische Erdbeeren“ verglichen.

Beide Statistiken stammen aus der gleichen Quelle und sind daher vergleichbar. Sie zeigen vor allem, wie oft die Begriffe gesucht werden und wie groß die Konkurrenz um das jeweilige Keyword ist. Außerdem sehen Sie, wieviel Google für den Klick-Preis erwartet. Für „frische Erdbeeren“ ist der Klick sehr günstig (Vorschlagspreis).

Später im Beitrag verlinke ich ein Video, das erklärt, wie der Klickpreis berechnet wird – sehr aufschlussreich von Google selbst.

Was möchte ich damit sagen? Wer etwas Zeit investieren möchte, kann Google Ads auch selbst steuern. Wer keine Ressourcen hat, kann dafür eine Agentur beauftragen. Ihr Budget wählen Sie frei und Sie bestimmen, für welche Keywords Sie bieten.

Haben die großen Firmen mit mehr Geld nicht immer die besten Plätze?

Kurze Antwort: Nein.

Wie gesagt: Relevanz ist für Google am wichtigsten. In dem verlinkten Video unten wird das Thema noch vertieft.

Google verwendet einen sehr komplexen Algorithmus. Viele Faktoren wie Qualität Ihrer Landingpage, Relevanz Ihrer Keywords usw. fließen in eine „Qualitätsbewertung“ ein. Diese wird mit Ihrem Gebot kombiniert. Daher können Sie auch als kleines Unternehmen gegen Große bestehen, wenn Sie die richtigen Anzeigen schreiben und gute Landingpages haben.

Was braucht es zur Verwaltung eines Google Ads-Kontos?

Die Einrichtung eines Kontos ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt – je nach Struktur. Das können Sie direkt hier tun.

Kosten fallen erst an, sobald Sie Anzeigen schalten. Einrichten dauert nur Minuten – Meistern ein Leben lang.

Google Ads verändert sich ständig, deshalb ist es wichtig, auf dem neuesten Stand zu bleiben – mit regelmäßiger Recherche und Weiterbildung. Entwickeln Sie Fähigkeiten, um die besten Ergebnisse zu erzielen, oder investieren Sie in eine Webagentur zur unterstützenden Beratung.

Hier geht es zu Googles offizieller Hilfeseite: Google Ads Hilfe

Wo kann ich Google Ads noch einsetzen?

Neben dem Suchnetzwerk gibt es die „Suchpartner“ von Google: Websites, die Google-Suche nutzen und Ads anzeigen. Anzeigen im Partnernetzwerk sind eine Erweiterung Ihrer Reichweite. Zwei weitere Möglichkeiten beschreibe ich kurz:

Im „Displaynetzwerk“ können Sie auf Partnerseiten Banner platzieren, die Google Ads zulassen.

Rechts auf dem Bild ein Beispiel von mx.dk – Teil des Displaynetzwerks. Hier können Sie visuelle, aufmerksamkeitsstarke Werbeformen nutzen, statt Textanzeigen. Allerdings erfordert das aufwändigere Grafiken.

Im Displaynetzwerk können Sie auch „pro Impression“ zahlen – Sie bezahlen, wenn die Anzeige angezeigt wird, nicht erst beim Klick. Das eignet sich gut für Branding.

Sie können auch Videos für YouTube produzieren, die dann in Anzeigen erscheinen. Rechts ein Beispiel von CallMe auf der YouTube-Startseite vor einem Video-Tutorial.

Das Video kann nach fünf Sekunden übersprungen werden. Sie fragen sich: „Warum zahlen, wenn geskippt wird?“ – Gute Frage. Google veranschlagt Kosten erst, wenn mindestens 30 Sekunden oder das ganze Video (wenn kürzer) gesehen wurden. Ihre Botschaft ist also oft kostenfrei sichtbar.

Neben den klassischen, überspringbaren Anzeigen gibt es „Bumper Ads“: 6-Sekunden-Clips, die man anschauen muss. Sie sind wenig aufdringlich, bringen aber Ihre Marke nach vorne – optimal für Branding.

Wofür kann ich Google Ads einsetzen?

Folgendes erreichen Sie mit Google Ads:

  • Relevanz: Alles, was Sie bewerben, soll zu Ihrem Produkt und Ihrer Zielgruppe passen.
  • Targeting: Sie sprechen gezielt Personen an, die aktiv nach Ihren Angeboten suchen. Sie erreichen also Nutzer, die schon in der Kaufentscheidung stecken – jetzt heißt es, präsent zu sein.
  • Budget: Egal, wie groß oder klein Ihr Budget ist – mit Google Ads können Sie stets starten. Setzen Sie Zeit ein, rentiert sich Google Ads meist. Alternativ können Sie Traffic auch einkaufen.
  • Messbarkeit: Einer der wichtigsten Punkte. Wäre es nicht toll, bei Zeitungsanzeigen genau zu wissen, wie viele Menschen sie anschauen, Ihr Geschäft besuchen oder sogar kaufen? Genau das ermöglichen Google Ads – Sie erfahren auch, wie Sie Interessenten besser zur Conversion führen.

Und wie versprochen: Unten finden Sie die Erklärung dazu, wie Ihre Gebote und der Qualitätsfaktor bestimmen, ob und wo Ihre Anzeige erscheint.

Ich hoffe, diese Einführung gibt Ihnen das nötige Wissen, um direkt loszulegen – oder zumindest, um Google Ads und seine Möglichkeiten besser zu verstehen. Hier finden Sie abschließend ein Video, das in einer Minute alles Wichtige erklärt:

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