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WeMarket schliesst 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn der Agenturgeschichte und einem Gewinn von 3,1 Millionen ab.
Überblicke die Feed-Regeln im Google Merchant Center und optimiere deinen Produktfeed für bessere Sichtbarkeit und Verkauf.
– Der richtige Feed sorgt für Relevanz bei deinen Kunden – und das gefällt sowohl ihnen als auch Google!
Je nach verwendetem CMS stehen beim Einrichten oder Mapping des Produktfeeds unterschiedliche Herausforderungen an. Manchmal fehlen Produktdaten oder ein konkretes Attribut ist nicht verfügbar. Daher gibt es zahlreiche Tools, Plugins und Drittsysteme, die den Prozess möglichst einfach machen sollen. Einige sind kostenlos, aber die meisten (lies: die Mehrzahl) verlangen ein monatliches Abo.
Ein übersehenes Tool ist jedoch oft das hauseigene von Google im Google Merchant Center (GMC). In einzelnen Fällen ist eine Drittanbieter-Lösung nötig, je nach Problemstellung, aber viele kleine Anpassungen können direkt im Merchant Center erfolgen, wenn z.B. ein Attribut fehlt oder du einen Attributwert im Feed ändern möchtest.
In diesem Beitrag stelle ich grundlegende Tools in GMC anhand der Feed-Regeln vor, mit denen du deinen Produktfeed schrittweise optimieren und so die Performance verbessern kannst.

Die Produkttitel sind das wichtigste Kriterium dafür, ob deine Produkte in einer Suche gefunden werden. Natürlich haben auch alle anderen Parameter einen Einfluss, aber der Titel bestimmt maßgeblich die Identifikation deines Angebots.
Mittels Feed-Regeln in GMC lassen sich die Produkttitel vielseitig bearbeiten – sei es zur reinen Optimierung oder um aus dem Titel-Content weitere Felder deiner Feeds anzureichern.
Das einfachste Beispiel: Es fehlt z.B. der Markenname im Titel. Bei der Regel-Erstellung gibt es grundsätzlich zwei Wege: Du kannst eine Quelle hinzufügen oder eine Änderung vornehmen. „Hinzufügen“ ist zum Befüllen eines bislang leeren Attributs gedacht, „Ändern“ bearbeitet einen bestehenden Wert.
Willst du also einen Markennamen im Titel ergänzen, brauchst du „Änderungen“.

Innerhalb von Änderungen stehen drei Hauptoptionen und weitere erweiterte Funktionen zur Verfügung:

Du kannst den Text am Anfang oder am Ende ergänzen oder mit „Suchen & Ersetzen“ einen Wert mittendrin verändern. Die Funktion ist so, wie du es aus anderen Systemen kennst, und eignet sich besonders für Änderungen mittendrin. Wähle die passendste Variante, wo der Markenname ergänzt werden soll.
Du kannst einen festen Wert eingeben oder ein anderes Attribut dynamisch als Quelle wählen. Hast du bspw. den Markennamen bereits im Markenattribut, kannst du diesen direkt aus dem Feld ziehen:

Nutze „Vorschau“, um zu überprüfen, ob die Regel wie gewünscht greift. Dafür einfach mit der Maus auf das blaue Feld rechts oben fahren:

Wenn du einen bestimmten Artikel prüfen möchtest, kannst du auch gezielt nach der Produkt-ID suchen.
Im Anschluss speicherst du als Entwurf und klickst dann auf Anwenden, um alles zu übernehmen:

Oft möchtest du deine Regeln nur auf bestimmte Items anwenden, nicht auf den ganzen Feed.
Dafür definierst du Bedingungen, sodass wirklich nur die gewünschten Produkte betroffen sind:

So kann eine Regel z.B. nur auf eine spezielle Kategorie angewendet werden, wenn der Titel ein bestimmtes Wort enthält oder für eine ganze Marke gelten. Nutze dazu die Attribute deines Feeds, um die Bedingungen genau abzubilden. Auch hier wieder Vorschau nutzen und speichern.
Je besser du dich mit der Feed-Regeln-Oberfläche vertraut machst, desto einfacher ist es, fehlende Produktdaten anzureichern. Je mehr relevante Informationen im Feed stecken, desto besser.
Typische Felder, bei denen das Sinn macht:
Hier hilft der Modus „Quelle hinzufügen“. Das Grundprinzip bleibt gleich, du kannst per Bedingung festlegen, für welche Produkte welcher Wert eingesetzt werden soll. Oftmals steht beispielsweise die Farbe im Produkttitel, fehlt jedoch im extra Farb-Attribut. Hier kannst du festlegen: Steht „Rot“ im Titel, wird das Attribut „Farbe“ auf rot gesetzt. Das hilft Google, den Artikel besser zu verstehen und passend darzustellen.
Jetzt hast du erste Tools, um deinen Feed zu verbessern. Natürlich gibt es noch viele technische Tipps, wie du die Sichtbarkeit bei Google Shopping weiter optimierst.
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