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WeMarket schliesst 2024 mit dem höchsten Bruttogewinn der Agenturgeschichte und einem Gewinn von 3,1 Millionen ab.
Optimiere deine Amazon-Werbung, vermeide typische Fehler & setze fortgeschrittene Strategien um, um dich im E-Commerce abzuheben.
Du investierst Zeit und Geld in Amazon-Werbung, aber die Ergebnisse bleiben aus. Möglicherweise verstehst du die Werbemöglichkeiten der Plattform noch nicht ganz, oder du begehst einige der klassischen Fehler, die dein Werbebudget unnötig kosten.
In diesem Artikel zeigen wir dir die wirksamsten fortgeschrittenen Strategien für Amazon Advertising und Nischenbereiche, die dir einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Wir fokussieren uns darauf, deine Kampagnen zu optimieren, Fallstricke zu vermeiden und das volle Potenzial der Plattform auszuschöpfen.
Ob 1P Vendor oder 3P Seller – die richtige Werbestrategie entscheidet über Gewinn oder Verlust auf Amazon.
Eine gute Amazon Advertising Strategie ist das Fundament für eine erfolgreiche Amazon-Präsenz. Pay-Per-Click (PPC) steht im Mittelpunkt und zu verstehen, wie man diese Werkzeuge effektiv nutzt, ist entscheidend.
Definiere deine Ziele: Mehr Sichtbarkeit für neue Produkte, bessere organische Rankings oder mehr Verkäufe? Unterschiedliche Ziele verlangen unterschiedliche Ansätze.
Segmentiere deine Kampagnen nach Produktkategorien oder Marge. So behältst du den Überblick über Budgets und erkennst performanteste Produkte leichter. Erstelle separate Kampagnen für:
Der Schlüssel einer guten Sponsored Products-Strategie ist das Gleichgewicht zwischen automatischen und manuellen Kampagnen. Starte automatisiert, um Daten zu Keywords zu sammeln, übertrage diese dann in manuelle Kampagnen für mehr Kontrolle.
Sponsored Products sind das wohl meistgenutzte Anzeigenformat auf Amazon. Sie erscheinen prominent in Suchergebnissen und auf Produktseiten – bringen hohe Sichtbarkeit und meist sehr gute Conversion Rates.
Eine effektive Sponsored Products-Strategie findet die Balance zwischen Keyword-Relevanz, Geboten und Budget. So holst du das Beste heraus:
Nutze relevante Keywords mit hoher Kaufabsicht. Begriffe wie „kaufen”, „bestes”, „Angebot” signalisieren klare Kaufbereitschaft. Konzentriere dich auf diese, um die Conversion zu steigern.
Nutze produktbezogenes Targeting, um Anzeigen bei Wettbewerbern oder passenden Produkten anzuzeigen – ideal, um kaufbereite Nutzer zu erwischen.
Sei bei Seite 1 und 2 Keywords offensiv bei den Geboten. Mehr Sichtbarkeit stärkt das organische Ranking langfristig über den Flywheel-Effekt.
Denk daran: Amazon SEO und PPC greifen ineinander. Organische Platzierungen senken Werbekosten, gute Werbung erhöht deren Sichtbarkeit.
Als 1P Vendor auf Amazon stehen dir besondere Chancen – aber auch typische Fehler. Vermeide diese 5 Punkte für maximale Werbewirkung:
Wer nur Werbung, aber keinen optimierten Content liefert, verbrennt Budget: Schlechte Bilder, unvollständige Bulletpoints, schwache Beschreibungen. Optimiere Seller Central, bevor du in Anzeigen investierst.
Pauschale oder unpassende Keywords führen zu Streuverlusten – genauso wie das Ignorieren von Negativ-Keywords. Investiere Zeit, um wirklich relevante Suchbegriffe zu finden und auszuschliessen, was nur Klicks, aber keine Käufe bringt.
Wer das Werbebudget pauschal verteilt, verschenkt Potenzial. Besser: Dynamische Budgets, mehr Geld für Produkte mit hoher Marge und zu Saisonzeiten bereitstellen.
Amazon bietet viele Reportings und Analysetools, die selten ausgeschöpft werden. Wöchentlich Suchbegriffe, Conversion Rates und ACoS analysieren, Kampagnen aktiv anpassen.
Wer das ganze Jahr die gleiche Strategie fährt, verliert. Verbraucherverhalten ändert sich, gerade an Events wie Black Friday oder Weihnachten. Plane mit einem Kalender und passe das Werbebudget frühzeitig an.
Wer diese Fehler vermeidet, erzielt als 1P Vendor mehr Werbewirkung und nutzt Budget effizient.
Dayparting bei Amazon PPC kann deine Anzeigen-Performance massgeblich steigern – indem du Gebote nach Tageszeit oder Wochentag anpasst.
Das Prinzip: Höhere Gebote zu den umsatzstarken Zeiten, senken in schwachen Phasen. So wird das Werbebudget am effizientesten eingesetzt.
So setzt du Dayparting effektiv um:
Die besten Zeiten variieren stark: Elektronik läuft abends, Haushaltswaren eher morgens oder am Wochenende. Deine Daten zeigen, wann du erhöhen solltest.
Amazon bietet keine Dayparting-Tools, aber manuelles Anpassen und Drittanbieter-Tools sind möglich – oder Amazon-Berater mit PPC-Expertise.
Automatisierung spart dir manuelle Arbeit und optimiert die Kampagnenleistung.
Drittanbieter-Tools (z.B. Sellics, Helium 10 oder Ignite) ermöglichen Gebotsanpassung nach Tageszeit. Amazons native Automatisierung ist begrenzt, aber regelbasierte Gebotssteuerung kann Zeitvariationen indirekt abbilden.
Mit Developer-Skills oder Unterstützung kannst du auch eigene Lösungen per Amazon Advertising API bauen – maximal flexibel, aber technisch anspruchsvoll.
Egal wie: Die Basis ist immer solide Datenerhebung. Analysiere 30 Tage Conversion-Raten, bevor du Automatisierungen aufsetzt.
Wichtig: Automatisierungen regelmässig prüfen und nachjustieren – Kundenverhalten verändert sich stetig!
Wer viele Produkte oder komplexe Kampagnen managt, kommt mit Einzelanpassungen schnell an Grenzen. Hier helfen Bulk-Operationen: Mehrere Kampagnen lassen sich per Excel-Export gesammelt bearbeiten und wieder hochladen.
Effizientes Kampagnenmanagement:
Zu finden im Advertising Console unter „Bulk Operations“. Templates beachten – sonst drohen Upload-Fehler.
Sinnvoll vor allem für FBA-Seller mit vielen Produkten.
Amazon Tailored Advertising ist die Zukunft des digitalen Marketings: Werbung, individuell zugeschnitten auf das Nutzerverhalten und Einkaufsvergangenheit.
Amazon DSP ermöglicht gezieltes Targeting – sowohl Onsite als auch Offsite. Du erreichst Nutzer, die ähnliche Muster zeigen wie deine bestehenden Kunden.
Retargeting ist zentral: Zeig deine Produkte denen, die schon Interesse gezeigt haben – die Conversion-Raten steigen.
Produktermpfehlungen von Amazon werden automatisiert auf Basis des Nutzerverhaltens ausgespielt. Sorge für gute Kategorisierung und relevante Keywords.
Erfolgreiche Personalisierung lebt von guter Segmentierung und intensiven Tests: Verschiedene Kundengruppen reagieren unterschiedlich, laufende Optimierung ist Pflicht.
Und: Datenschutz wahren und Amazons Richtlinien einhalten – nur so entsteht Vertrauen.
Q4 ist die umsatzstärkste, aber auch umkämpfteste Amazon-Zeit: Black Friday, Cyber Monday, Weihnachten. Mit der richtigen Vorbereitung nutzt du das Potenzial voll aus.
Starte spätestens drei Monate vorher. Analysiere frühere Peak-Produkte und identifiziere Artikel mit Wachstumspotenzial. Diese priorisieren.
Sichere genügend Lagerbestand – Anzeigen wirken nur, wenn du liefern kannst! Eng mit Vertrieb und Logistik zusammenarbeiten.
Budget: Plane mindestens 50% mehr Werbeausgaben gegenüber Normalmonaten. Fokus auf Erfolgsprodukte mit Saisonnachfrage.
Ad-Texte saisonal anpassen: Geschenkideen, saisonaler Bezug, schnelle Lieferung, Aktionen bewerben! Produktbilder & A+ Content ebenfalls anpassen.
Ab Ende Oktober Gebote und Budget schrittweise hochfahren, im November aggressiv skalieren – besonders um Black Friday, Cyber Monday und Anfang Dezember.
Facebooks Targeting-Power kombiniert mit Amazons Conversion-Rate – das bringt Vorsprung. Über Facebook-Ads führst du neue Zielgruppen auf Amazon.
Definiere Zielgruppen auf Facebook präzise mit Demografie, Interessen und Verhalten. Bestandskunden als Lookalike Audience nutzen!
Gestalte ansprechende Facebook-Anzeigen mit Top-Bild, starkem Titel und klarer Call-to-Action und sorge für einen reibungslosen Übergang zu Amazon.
Wichtig: Ohne Conversion-Tracking verlierst du Überblick. Nutze Amazon Attribution oder ähnliche Tools für die Messbarkeit deiner Facebook-Kampagnen.
Teste verschiedene Anzeigenmotive: Demo-Videos, Testimonials oder Lifestyle-Bilder – je nach Produkt erzielen unterschiedliche Formate die beste Performance.
Amazon Marketing auf externen Plattformen muss mit Facebook- und Amazon-Richtlinien übereinstimmen.
Die grösste Herausforderung bei Facebook-Werbung für Amazon: Die Plattformen datenbasiert zu verbinden. Ohne Tracking bleibt die Werbewirkung unklar.
Am effektivsten: Amazon Attribution nutzen. Damit erhältst du individuelle Links, über die Facebook-Ad-Klicks und Amazon-Käufe genau zugeordnet werden.
Das Setup:
Alternativ: Super URLs oder Marken-Bonus nutzen – mit weniger Datentiefe. Fortgeschrittene können auch Pixel- oder Drittanbieter-Lösungen einsetzen.
Regelmässige Analyse von Klickrate, Conversion und ROI ist für die Budgetsteuerung unerlässlich.
Google Ads kann besonders für die frühe Kundenreise qualifizierten Traffic auf deine Amazon-Produkte bringen. So machst du das optimal:
Erstelle Google-spezifische Keyword-Recherchen. Das Suchverhalten unterscheidet sich von Amazon – informierende Keywords wie „bestes [Produkt]”, „Test [Produkt]”, „[Produkt] vs [Konkurrent]” bringen Interessenten frühzeitig.
Nutze spezielle Landingpages oder Amazon Attribution-Links, um Traffic gezielt zu tracken. Eigene Webseiten als Zwischenschritt können zusätzlich helfen.
Google Shopping-Anzeigen bieten Bilder und Preise direkt in den Suchergebnissen – ideal bei gutem Preis-/Leistungsverhältnis.
Retargeting-Kampagnen sprechend potentielle Käufer an, die noch nicht gekauft haben.
Conversion-Zeit bei Google Ads ist meist länger als bei Amazon PPC. Erwartung und KPI entsprechend anpassen – auf unterstützte Conversions und langfristige Modelle achten.
Unbedingt: Amazon Attribution oder ähnliche Tools verwenden, um die Effektivität messbar zu machen.
Um Werbeausgaben bei Amazon zu senken, ohne Verkäufe einzubüssen, braucht es Strategie statt pauschalem Sparen – Effizienz steht im Mittelpunkt.
Den grössten Hebel bieten Negativ-Keywords: Suchanfragen auswerten und Keywords blockieren, die viele Klicks, aber keine Conversions bringen.
Setze einen maximalen ACoS (Advertising Cost of Sale) pro Kampagne. Keywords, die dauerhaft diesen Wert überschreiten, pausieren oder nachjustieren. Neue Produkte brauchen anfangs einen höheren ACoS, das ist normal.
Dayparting wie beschrieben gezielt anwenden, auch um Budgets zu schonen.
Produkt-Targeting gezielt einsetzen: Zeige deine Anzeigen bei passenden Wettbewerbern oder Ergänzungsprodukten – breite Streuung vermeiden.
Investiere zudem in bessere Produktlistings – professionelle Bilder, A+ Content, überzeugende Beschreibungen steigern die Conversion und senken langfristig den ACoS.
Tipp: Ein Amazon-Kurs oder Training rund um fortgeschrittenes PPC bringt oft sehr schnelle Erfolge.
Erfolgreiches Amazon Advertising auf dem nächsten Level braucht Technik, Datenanalyse und Kreativität. Mit Dayparting, Multi-Channel Ads und konstanter Optimierung erzielst du mehr aus deinem Werbebudget.
Unsere vorgestellten Strategien heben sich deutlich vom Standard ab und machen dich im Markt sichtbar.
Bleibe experimentierfreudig und lerne ständig dazu – Amazon entwickelt sich immer weiter. Was gestern funktionierte, ist morgen womöglich hinfällig.
Kommst du ohne Hilfe nicht weiter, unterstützten Agenturen wie WeMarket beim Durchstarten auf Amazon.
Mit der richtigen Strategie und Durchhaltevermögen wird Amazon-Werbung der Wachstumstreiber deines Shops.
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